St.-Antonius-Hospital bekommt keine unmoralischen Angebote

Von: -th
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Eschweiler. Von „mafiösen Strukturen” im Gesundheitswesen hat der Kaufmännische Direktor des Aachener Klinikums, Detlef Klimpe, gesprochen.

Er bestätigte in dieser Woche, dass es finanzielle Foderungen von Ärzten als Gegenleistung für die Einweisung von Patienten gegeben hat.

Ein von Klimpe angeführter Fall, dass Gynäkologen versucht haben, mit bestimmten Krankenhäusern ins Geschäft zu kommen, ist auch dem Geschäftsführer des Eschweiler St.-Antonius-Hospitals, Elmar Wagenbach, bekannt.

Daraufhin hätten sich „alle Krankenhäuser der Region” zusammengetan und das âAngebotÔ zurückgewiesen. Besagter Brief der Gynäkologen sei bei ihm selbst „interessanterweise” nicht gelandet.

„Andere Fälle haben wir keine”, betont Wagenbach, dass es Einweisungen gegen Geld in Eschweiler nicht gebe. Wobei das St.-Antonius-Hospital in der komfortablen Situation ist, sich nicht auf dubiosen Wegen die Betten füllen zu müssen.

„Wir verzeichnen ein massives Wachstum. Wir haben eh schon eine Warteliste.” Wagenbach: „Wir haben eher das Problem, dass wir mehr Patienten haben als wir kontinuierlich behandeln können.”

Abgesehen davon, dass „wir sowieso dicht sind”, habe das breit aufgestellte St.-Antonius-Hospital auch nicht das „klassische Potenzial” von Kliniken, wo Tausende gleichartiger Operationen abgespult werden - Beispiel Augenheilkunde. „Bei Spezialkliniken ist die Abhängigkeit größer.”
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