Eschweiler - St.-Antonius-Hospital: 11.400 Euro für die Krebsstation

St.-Antonius-Hospital: 11.400 Euro für die Krebsstation

Von: smb
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Freuen sich über das Geld für die Krebsstation: Die Ehrenamtlerinnen des Fördervereins Regionaler Onkologischer Schwerpunkt Eschweiler und die Ärzte des St.-Antonius-Hospitals. 11.400 Euro haben die fleißigen Senioren beim Weihnachtsbasar eingenommen. Foto: Sarah Maria Berners

Eschweiler. Sie haben gebastelt, gestrickt, gehäkelt, genäht, gebacken - und damit haben sie einmal mehr eine beachtliche Summe für die Krebsstation des St.-Antonius-Hospitals zusammengetragen: Die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Fördervereins Regionaler Onkologischer Schwerpunkt können stolz auf sich sein. Jetzt konnten sie dem Ärzte-Team der Klinik einen Scheck über 11.400 Euro überreichen.

Jetzt konnten sie dem Ärzte-Team der Klinik einen Scheck über 11400 Euro überreichen.

„Mir fehlen wie in jedem Jahr die Worte”, sagte Krankenhaus-Vorstand Elmar Wagenbach angesichts der großen Spendensumme. „Das Geld brauchen wir dringend. Sie sind für uns eine feste Bank”, dankte Chefarzt Dr. Peter Staib den Damen und Herren. „Ihr Wirken ist ein Grund dafür, dass sich die Patienten bei uns so wohl fühlen.”

Mit dem Erlös aus dem Weihnachtsbasar soll ein mobiles Ultraschall-Gerät angeschafft werden. Mit einem mobilen Gerät sollen den Patienten anstrengende Wege erspart werden und Untersuchungen schneller erfolgen. Außerdem sollen Trainingsgeräte für Leukämie-Patienten gekauft werden. „Das ist wichtig, damit die Patienten ihren Kreislauf in Schwung halten”, erklärt Staib.

Besonderes dankten die Ärzte Marianne Beym, die den Basar koordiniert und leitet. Die wollte aber nicht lange im Mittelpunkt stehen und gab den Dank an ihr Team und ihre Helfer weiter. „Wir dürfen auch nicht vergessen, dass uns mehrere Menschen Krippen zum Verkauf gespendet haben. Auch ihnen danken wir ganz herzlich.”

Leibarzt für die Helferin

„Wir hoffen, dass sie sich noch viele Jahre engagieren”, sagte Staib. „Damit sie gesund bleiben, erkläre ich mich zu ihrem Leibarzt.” „Dafür brauche ich aber wohl eher den Herrn Doktor Schneider”, entgegnete die Senioren Marianne Beym lachend und mit einem Blick auf ihr Knie. Schneider ist Sportmediziner.

Das Alter macht der engagierten Senioren tatsächlich zu schaffen. Allerdings weniger ihr eigenes, denn das der ganzen Gruppe. Von den Aktiven sind nur zwei jünger als 70 Jahre. „Hoffentlich finden wir genügend Nachfolger.”

Beim gemütlichen Kaffeekränzchen im Krankenhaus-Restaurant gab es Blumen für Helga Hövelmann und Annelies Pütz, die seit zehn Jahren engagiert beim Basar mitmachen. Und auch für Josefine Vincken, die am Freitag 80 Jahre alt geworden ist, gab es einen bunten Blumengruß.
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