Sportfreunde aus Hehlrath landen einen Doppelsieg

Von: ran
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Und wieder Jubel: Eine Woche nach dem Triumph bei der Stadtmeisterschaft siegten die F-Junioren der Sportfreunde wieder. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. „Nach dem Turnier ist vor dem Turnier“ dachten sich die Verantwortlichen der Sportfreunde Hehlrath und luden nur einen Tag nach dem Abschluss der Jugendfußball-Hallenstadtmeisterschaften, deren Ausrichter die Sportfreunde waren, zu Turnieren der E- und F-Junioren sowie der Bambini erneut in die Halle des Berufskollegs ein.

Und sie feierten gleich zum Auftakt einen Erfolg: Die F-Junioren, die vor einer Woche den Stadtmeistertitel eroberten, gewannen mit 5:4 im Finale nach Siebenmeterschießen gegen den FC Niederau und damit auch das Sportfreunde-Turnier. Den 3. Platz belegten die Dürwisser Germanen, die sich nach der 0:2-Vorschlussrundenniederlage gegen Hehlrath im Spiel um Platz drei ebenfalls mit 5:4 nach Siebenmeterschießen gegen den JSV Baesweiler schadlos hielten.

Eben dieser JSV triumphierte bei den Bambini im Finale mit 2:0 über Oidtweiler. Dort mussten die jüngsten Sportfreunde nach der Vorrunde die Segel streichen. Dass ein Turniersieg auch nach zwei Auftaktniederlagen noch möglich ist, bewiesen zum Abschluss die E-Junioren von Fortuna Beggendorf, die zunächst im Halbfinale Germania Dürwiß mit 5:3 nach Neunmeterschießen ausschalteten, um anschließend im Endspiel den bis dahin dominierenden FC Niederau mit 4:3, natürlich ebenfalls nach Neunmeterschießen, zu bezwingen.

Nur kurz ließen sich die F-Junioren der Sportfreunde Hehlrath während der Gruppenphase vom Erfolgsweg abbringen. Dem 3:0-Auftaktsieg gegen den DJK FV Haaren ließ die Elf vom Maxweiher nämlich eine 0:1-Niederlage gegen Baesweiler folgen. Im letzten Gruppenspiel gegen Concordia Merkstein ebneten die Sportfreunde aber mit einem klaren 4:0 den Weg in das Halbfinale.

Dies taten ebenso die Dürwisser Germanen in der aus fünf Mannschaften bestehenden Vorrundengruppe A mit Siegen über Rhenania Lohn (1:0), Viktoria Koslar (2:1) und GW Mausbach (3:0) bei einem torlosen Remis gegen Niederau. Rhenania Lohn spielte gegen Mausbach 2:2, blieb ansonsten aber ohne Punkt. In der Runde der letzten Vier kam es dann zum Lokalduell zwischen Hehlrath und Dürwiß, das die Gastgeber mit 2:0 für sich entschieden.

Fast identisch verliefen anschließend die beiden Finalpartien. Im Spiel um Platz drei stand es nach acht Spielminuten zwischen Dürwiß und Baesweiler 2:2. Das Siebenmeterschießen verlief zu Gunsten der Germanen. Im „großen“ Finale wollten die Sportfreunde schon jubeln, doch quasi mit der Schlusssirene gelang dem FC Niederau der Ausgleich zum 2:2. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Drei Sportfreunde versenkten ihre Strafstöße, auf Niederauer Seite waren es nur zwei Spieler. Mit 5:4 sicherten sich die Gastgeber den Siegerpokal, der von Stefan Meiß übergeben wurde.

Bei den E-Junioren kreuzten sich die Wege von Hehlrath und Dürwiß bereits in der Vorrunde. Mit 6:0 setzten sich die Germanen, die sich als Gruppensieger für das Halbfinale qualifizierten, durch. Die Sportfreunde, die zum Auftakt den FC Stolberg mit 1:0 bezwungen hatten, schieden als Dritter aus. In der Gruppe B zog der FC Niederau mit neun Punkten und 20:1 Toren einsam seine Bahnen. Dahinter wurde es eng. Fortuna Beggendorf startete mit zwei Niederlagen, um dann seinen Siegeszug zu beginnen. Ein 3:0 über Alemannia Mariadorf bedeutete Platz zwei in der Gruppe vor den punktgleichen SC Bardenberg und der Land-Alemannia.

Im Halbfinale führte Germania Dürwiß gegen Beggendorf bis wenige Sekunden vor Schluss mit 2:1, dann fiel der Ausgleich. Im Siebenmeterschießen hatten die Germanen nicht das notwendige Quäntchen Glück. Dafür bewiesen sie im Spiel um Platz drei Moral, als sie einen 0:2-Rückstand gegen Concordia Merkstein in einen 3:2-Sieg umdrehten. Im Finale schien alles seinen gewohnten Gang zu gehen, als der FC Niederau, der zuvor sein Halbfinale gegen Merkstein mit 8:0 gewonnen hatte, gegen Beggendorf schnell mit 1:0 in Führung ging. Doch Beggendorf hielt mit aller Entschlossenheit dagegen, glich aus, rettete sich ins Neunmeterschießen und hatte dort die besseren Nerven.

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