SPD kämpferisch: „Gute Arbeit braucht guten Lohn”

Von: fe
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Eschweiler. Um „gute Arbeit” ging es in einer Podiumsdiskussion der Eschweiler SPD am Freitagabend im Haus Lersch. Um die gute Arbeit, die bisher von den Sozialdemokraten geleistet worden sei und die man in der Stadt und in der Region auch nach der Kommunalwahl am 30. August leisten will.

Aber vor allem ging es um die gute Arbeit der Menschen, die hier leben. Um die Arbeitsplätze und um den guten Lohn, den die arbeitenden Menschen verdienen sollen.

„Gute Arbeit ist gut für alle, und gute Arbeit braucht auch guten Lohn”: Uwe Zink, der als SPD-Kandidat für den Städteregionsrat Nachfolger von Landrat Meulenbergh werden will, riss das Thema an und stellte die künftige Städteregion vor, die aus Stadt und Kreis Aachen gebildet wird und der sich - so sein Wunsch - auch die Kreise Düren, Euskirchen und Heinsberg anschließen sollen, um als Wirtschaftsregion mit dann 1,34 Millionen Einwohnern mit Köln und Düsseldorf konkurrieren zu können.

Betriebsräte wichtig

Wie wichtig Betriebsräte und deren gute Verbindungen in die Politik und zu den Gewerkschaften sind, gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, machten Peter Mischka (Prysmian/Lynen) und Metaller Helmut Wirtz deutlich, und ebenso Fraktionschef Leo Gehlen. Ohne den Lynen-Betriebsrat würde es das Unternehmen wohl heute nicht mehr geben, hieß es, und Ähnliches gelte für mehrere Firmen.

Martin Peters, der für den Bundestag kandidiert, nannte denn auch als wichtiges Ziel seiner Politik: „Überall da, wo keine Tarifverträge sind und keine Betriebsräte, muss der Mindestlohn als Schutzschild stehen.”

Der Gegensatz zwischen gut verdienenden Firmen, die in Zeiten der Krise mit Staatsgeldern unterstützt werden, und den Einschnitten für Normal- und Wenigverdiener prägte die Diskussion. Auf den Punkt brachte das Bürgermeister Rudi Bertram: „Wenn alle etwas erreichen, müssen auch alle daran verdienen. Dann kommt auch dieses Gefühl der Gerechtigkeit wieder.”
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