Eschweiler - Spaß am Singen gibt‘s auch ohne Noten

Spaß am Singen gibt‘s auch ohne Noten

Von: jlm
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Brillierte in der Dreieinigkeitskirche: die Trinity Gospel Company. Foto: Julia Meuser

Eschweiler. Die Church of England zu Gast in Eschweilers Kirchen. Jedes elektrische Licht ist ausgeschaltet, stattdessen erleuchten Kerzen den Kirchenraum, vor den staunenden Gästen der Chor, der sein musikalisches Können beweist und so das Abendlob gestaltet. Der traditionelle britische „Evensong“ wurde am Freitag um 21 Uhr in der Dreieinigkeitskirche gefeiert.

Im Mittelpunkt standen dabei natürlich die Chöre der evangelischen Kantorei: die Trinity Gospel Company, das Vocalensemble und der Singkreis. Pfarrer Dieter Sommer verkündete die Lesung sowie die Auslegung, orientiert an Luthers „Eine feste Burg ist unser Gott“.

Rolf Mertens begeisterte die Gäste mit seinen Bass-Soli und seiner Interpretation von Stücken, wie „Gott sei mir gnädig“ aus dem Oratorium „Paulus“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy, „Getrost, mein Herz“ aus der „Johannespassion“ von Georg Friedrich Händel, oder auch dem „Nachtgebet“ von Josef Gabriel Rheinberger und „Die bittre Leidenszeit“ von Johann Sebastian Bach.

Die 45 Sänger und Sängerinnen der Trinity Gospel Company, gegründet 1995, gaben an diesem Abend Werke wie „Deep river“ von Jeff Guillen oder auch „Above all“ von Paul Baloche und Lenny LeBlanc zu ihrem Besten. Manche Stücke sang der Gosepelchor auch gemeinsam mit dem Vocalensemble, so unter anderem „Glory to thee“ von Thomas Tallis. Werke wie „O nata lux de lumine“ ebenfalls von Thomas Tallis, „Hinunter ist der Sonne Schein“ von Melchior Vulpius und „Ach bleib bei uns, Herr Jesu Christ“ von Johann Sebastian Bach gehörten indes zum Repertoire des Vocalensemble. Zusätzlich sorgten die drei Chöre für Erstaunen bei den Gästen, als sie gemeinsam „Song of Mary“ von Richard Shepard, das „Vater unser“ von Frank Martin, oder auch Luthers Abendsegen interpretierten.

„In der Trinity Gospel Company sind nur Sänger und Sängerinnen, die einfach Spaß am Singen haben.“, erklärt Gerhard Behrens, Kantor aller Chöre, letztlich. Dabei müsse man noch nicht einmal unbedingt Noten lesen können. „Das vor zehn Jahren gegründete Vocal-ensemble präsentiert dabei mit seinen 17 Mitgliedern schon eine wesentlich höhere Leistungsstufe und der Singkreis stellt mit seinen zehn Sängern und Sängerinnen ein Überbleibsel des ehemaligen Kirchenchors dar.“, fügt er hinzu. Seit 1994 ist Gerhard Behrens für die Kantorei verantwortlich.

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