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Sonnenschein beim ersten großen Auftritt

Von: Irmgard Röhseler und Tobias Röber
Letzte Aktualisierung:
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Mit einem Banner und viel Beifall begrüßte die Scharwache ihre neuen Tollitäten. Foto: Irmgard Röhseler (5), Tobias Röber (4)
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Mit einem Banner und viel Beifall begrüßte die Scharwache ihre neuen Tollitäten. Foto: Irmgard Röhseler (5), Tobias Röber (4)
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Überall in der Stadt gab es Musik: Vier Stunden lang spielten die Bands für die zahlreichen Besucher.
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Den ersten Auftritt haben Frank Lersch und Christian Leuchter mit Bravour gemeistert. Zuvor sahen sie ein buntes Programm, unter anderem mit der Tanzgarde der KG Ulk Oberröthgen. Prinz Wolfgang II und Zerm Frank wurden ein letztes Mal von den Jecken bejubelt. Wolfgang Rosenfeld bekam den traditionellen grauen Hut.
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Den ersten Auftritt haben Frank Lersch und Christian Leuchter mit Bravour gemeistert. Zuvor sahen sie ein buntes Programm, unter anderem mit der Tanzgarde der KG Ulk Oberröthgen. Prinz Wolfgang II und Zerm Frank wurden ein letztes Mal von den Jecken bejubelt. Wolfgang Rosenfeld bekam den traditionellen grauen Hut.

Eschweiler. Die Musiker hielten Wort. Am Sonntagmorgen regnete es. Der guten Laune der meisten Karnevalisten tat das keinen Abbruch. Und die Musiker versprachen, dass so lange „getrötet“ wird, bis der Regen aufhört. Gesagt, getan: Fast pünktlich um 11.11 Uhr hörte der Regen auf. Beim ersten großen Auftritt des designierten Prinzen Christian Leuchter und des Zeremonienmeisters Frank Lersch am Sonntag beim Tag des Karnevals kam dann sogar die Sonne raus.

Es war wieder ein kompaktes und stimmungsvolles Programm, das den Jecken an der Marienstraße geboten wurde. Richtig voll war es gleich zu Beginn auf der Bühne. Der Regimentszug der Scharwache (die in diesem Jahr den Prinzen stellt), der Spielmannszug Grün-Weiß Lohn unter der Leitung von Thomas Graff sowie der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Eschweiler unter Leitung von Wolfgang Krieger vertrieben nicht nur die Regenwolken, sondern heizten den Narren auch gleich so richtig ein.

Nach ein paar Grußworten von Komitee-Präsident Norbert Weiland und Bürgermeister Rudi Bertram zeigte erst die Jugendtanzgruppe der KG Eefelkank, was sie drauf hat. Großen Applaus gab es dann auch für das Tanzpaar der Nothberger Burgwache, Kim Mosbeux und Sebastian Gühsgen.

Herzliche Dankesworte fielen im Anschluss. Prinz Wolfgang II. und Zeremonienmeister Frank standen ein letztes Mal auf der Bühne. Die Zuschauer spürten, wie viel Spaß ihnen die Zeit als Narrenherrscher gemacht hat.

Unter großem Jubel

Nach Musik von Puddelrüh und den Weisweiler Fanfarentrompetern sowie einem Auftritt der Tanzgarde der KG Ulk Oberröthgen war es dann so weit: Christian Leuchter und Frank Lersch betraten unter großem Jubel der Eschweiler Narren die Bühne. Sie hatten sichtlich Spaß daran und genau den wollen sie den Jecken in den kommenden Monaten vermitteln, versprach Christian Leuchter. Eine kleine Kostprobe gab es schon mal, als Christian Leuchter ein Lied anstimmte. Es dauerte nicht lange, da sangen alle mit, hakten sich ein und schunkelten.

Den Schlusspunkt unter das kurzweilige Programm setzten die Gressenicher Blasmusikanten, die den ganzen Morgen über für die Eschweiler Karnevalisten gespielt hatten.

Aber nicht nur Tag des Karnevals lockte viele Besucher in die Innenstadt. Von Freitag bis Sonntag war gleichzeitig Stadtfest mit einem gewohnt bunten Programm.

Närrisches Spektakel

Wenn auch der verkaufsoffene Sonntag zunächst etwas schleppend begann, so füllte sich die Stadt doch zusehends. Von Nah und Fern strömten die Menschen in die Indestadt, um bei einem ersten vorweihnachtlichen Bummel durch die Einkaufsstraßen zu flanieren. Eifrig chauffierte der Oldtimerbus die Stadtfestbesucher vom Auerbachcenter in die Innenstadt und zur Dürener Straße. Für diesen kostenlosen Service, der reichlich genutzt wurde, hatte der Citymanagement-Verein wieder einmal gesorgt.

Es war mal wieder ein Shoppingerlebnis der besonderen Art, denn Dank des Karnevalskomitees durfte man diesen bei schmissiger Musik von Eschweilers Spielmannszügen, Fanfarencorps und Brasselskapellen genießen. Auch nach dem närrischen Spektakel an der Sparkassenbühne war musikalisch noch lange nicht Schluss.

16 Musikeinheiten gaben sich an der Sparkassenbühne, auf der Marktbühne und auf der Grabenstraße das Mikro in die Hand. Einige von ihnen zogen aber auch durch die Stadt und versüßten den Leuten den Einkauf. Zahlreiche Stände und Fahrgeschäfte verwandelten die Innenstadt in einen Basar, bei dem es viel zu bestaunen, zu hören und zu genießen gab. Die Geschäftsleute hatten sich – wie immer – einiges an Aktionen einfallen lassen, um die Stadtfestbesucher, die aus der gesamten Region anreisten, davon zu überzeugen, dass Eschweiler ein Einkaufsstadt mit Herz ist. Viele von ihnen lockten mit ordentlich Rabatt und Gutscheinen.

Der Dank folgte auf dem Fuße, denn in vielen Läden herrschte Hochkonjunktur und die Verkäufer hatten alle Hände voll zu tun. Die Kassen dürften also geklingelt haben. Zumindest bei den meisten.

Auch die Kleinen hatten ihren Spaß beim Familienausflug in die Indestadt, beispielsweise beim Entenangeln, Pfeilwerfen und Karussellfahren. Und wem nach so viel Aktivität der Magen knurrte, hatte eine große Auswahl an kulinarischen Leckereien, wie frische Reibekuchen, Grünkohl, Rostbratwürstchen, Pommes, frische Waffeln, Zuckerwatte, gebrannte Mandeln, Paradiesäpfel, Lebkuchenherzen, Berliner Ballen, Krapfen, Muzen und vieles mehr. Ein attraktives Stadtfest, bei dem die ganze Familie auf ihre Kosten kam.

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