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Sommerkonzert: Nervös ist vor allem die Lehrerin

Von: vr
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Früh übt sich, wer ein Meister werden will: Für Annika Jelic mit ihren sieben Jahren war das Sommerkonzert der Musikschule Götz bereits der dritte Auftritt auf der großen Bühne. Foto: Volker Rüttgers

Eschweiler. Nicht nur die tropischen Temperaturen trieben Irina Götz die Schweißperlen auf die Stirn. Schließlich war die Leiterin der Musikschule Götz nervöser als ihre jungen Schülerinnen und Schüler, die sie allerdings mit einem durchaus gelungenen Sommerkonzert im „La Pineta due” belohnten.

Ob Whitney Houstons „I wanna dance with somebody”, „Pflaster” von Ich&Ich, U2s „Still havent found what Im looking for” oder auch Brahms Ungarischer Tanz - Julia und Mark Meuser verstehen sich mit ihren Keyboards blind und bildeten fast schon traditionell das Fundament des Sommerkonzerts der Musikschule Götz.

Fernweh geweckt

Mit „Swanee River” und „My bonnie is over the ocean” hatte Simon Peters gefühlvoll Fernweh bei den Zuhörern geweckt, bevor die jüngste Schülerin, Annika Jelic, ihren bereits dritten Konzertauftritt am Piano mit Beethovens Deutschem Tanz bestritt.

Premiere hingegen feierte Kathleen Schwamm am Keyboard, gefolgt von Marius Brunner, dessen Titel „Mitternacht in Moskau” und „Cha Cha” beispielhaft für das große Angebot verschiedener Musikstile war. „Mack the knife” von Alina Zirner, die Filmmelodie des „Herrn der Ringe” von Samuel Guthörl und Steven Haans Klassikpräsentationen des Kleinen Präludiums von Johann Sebastian Bach, von Beethovens Bagate und des Pianostandards „Für Elise” beschlossen ein gelungenes Sommerkonzert, bei dem die jungen Schüler ihr Können zeigen konnten.

Wichtig ist Irina Götz dabei vor allem, dass sich die Kinder ihre Präsentationsstücke selber aussuchen können, steht der Spaß am Spiel und der Musik doch ebenso im Mittelpunkt des Unterrichts wie die nötige Disziplin. „Bühnenluft schnuppern und Selbstvertrauen bekommen”, lautet die Intention dieser Konzerte, die gleichzeitig anderen Kindern Lust aufs Musizieren machen sollen.
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