Eschweiler-Hücheln - Silvester trifft Amors Pfeil voll ins Schwarze

Silvester trifft Amors Pfeil voll ins Schwarze

Von: se
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Verliebt wie am ersten Tag: Agnes und Heinrich Schmitz feiern am Montag ihre Goldhochzeit. „Es war Liebe auf den ersten Blick“, beschreiben die beiden ihr erstes Treffen 1961. Foto: Sonja Essers

Eschweiler-Hücheln. Es begann in der Silvesternacht 1961. Heinrich Schmitz feierte mit seinen Freunden im Tanzlokal „Breuer“ in Weisweiler, als er plötzlich eine junge Frau erblickte. Nach Mitternacht fasste er seinen Mut zusammen und sprach sie an. „Ich habe sie gefragt, ob ich sie zu einem Glas Sekt einladen darf“, erinnert er sich und fügt hinzu: „Damals lief das ja alles noch etwas förmlicher ab.“

Nach der Veranstaltung brachte er Agnes und ihre Schwestern nach Hause und die beiden verabredeten sich für den kommenden Tag. „Da hat man sich noch mündlich verabredet, mit Telefon war da nix.“

Sie trafen sich erneut im Tanzlokal. „Als ich dorthin kam, wartete Heinrich schon auf mich“, sagt Agnes Schmitz. Für sie stand bereits nach der ersten Begegnung fest: „Ich war sofort verliebt.“ Auch Heinrich war sich sicher: „Das war Liebe auf den ersten Blick.“

Am Montag feiern Agnes und Heinrich Schmitz ihren 50. Hochzeitstag. Für das Ehepaar ein ganz besonderes Ereignis, das sie mit ihrer Familie und den engsten Freunden feiern wollen. An ihre Hochzeit erinnern sich die beiden noch ganz genau. Am 10. März 1964 heirateten sie standesamtlich in Inden-Altdorf. Doch kurz bevor die Trauung losging, merkte Heinrichs Vater, dass er etwas Wichtiges vergessen hatte. „Mein Vater war unser Trauzeuge und hatte seinen Ausweis zuhause liegen lassen“, sagt Schmitz und fügt hinzu: „Dann musste er noch einmal zurückfahren, um ihn zu holen.“

Die Braut hingegen musste sich an diesem Tag einer ganz anderen Herausforderung stellen. „Beim Unterschreiben war ich sehr aufgeregt. Schließlich habe ich zum ersten Mal meinen neuen Namen geschrieben, und das hat etwas gedauert“, erinnert sich Agnes Schmitz.

Gefeiert wurde dann bei den Eltern der Braut. „Wir haben die Schlafzimmer ausgeräumt und Tische reingestellt. Dann wurde gefeiert“, erzählt Agnes Schmitz, die bei ihrer Hochzeit 27 Jahre alt war. „So war das damals, da richteten die Eltern der Braut noch die Hochzeit aus“, fügt Heinrich Schmitz hinzu.

Seine Freizeit verbringt das Ehepaar am liebsten bei der St.-Rochus-Bogenschützenbruderschaft Hücheln-Wilhelmshöhe. „Wir treffen uns dort jeden Freitag. Die Männer schießen, und wir Frauen kümmern uns um das leibliche Wohl“, sagt Agnes Schmitz. Am Montag ist es nun soweit. Agnes und Heinrich Schmitz feiern ihre Goldhochzeit. Auch wir wünschen alles Gute!

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