Eschweiler - Senioren auf Zeitreise in Haus Maria

Senioren auf Zeitreise in Haus Maria

Von: ph
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Es ging hoch her im Haus Maria an der Oberstraße, als sich die Heimbewohner, deren Betreuer und die vielen Gäste aufmachten, ein mittelalterliches Spektakel mitzuerleben. Foto: Peter Hartmann

Eschweiler. Es stand tatsächlich ein mittelalterliches Spektakel rund um das Haus Maria in Hehlrath an der Oberstraße bevor, als die Heimleiterinnen Maria Goskowitz-Conzen und Rosa Wollert die vielen Heimbewohnern, aber auch unzählige Gäste begrüßt hatten.

Im Haus Maria wird sich sowieso intensiv rund um die Bedürfnisse der pflegebedürftigen Menschen gekümmert und somit auch im geselligen Bereich. Nun hatten die Verantwortlichen und mit ihnen die Organisatorin Jeanette Ruschin die hervorragende Idee, den rund 75 Damen und Herren - den Bewohnern des Hauses an der Oberstraße - und deren Gästen ein mittelalterliches Spektakel anzubieten; was ihnen auch voll und ganz gelang, denn so unvergesslich waren die vielen Programmpunkte.

Dazu hatte man eigens mit Stephan Kießlich einen mittelalterlichen-historischen Spielmann, auch Gaukler genannt, eingeladen, der mit viel Lust und großem Humor, mit seinem Dudelsack, der Drehorgel und seiner Laier nach Hehlrath gekommen war. Der Höhepunkt des Festes war zweifelsohne die Zeitreise durch das Mittelalter. Es gab Gaukelei non stop, hörenswerte Musik und verblüffende Zauberei sowie interessante Bildergeschichten aus dem 14. bis 16. Jahrhundert. Sogar höfische Sitten, Gebräuche und Lieder sowie sehenswerte Tänze wurden den Heimbewohnern und deren Gästen vorgestellt. Burgfrauen, Mägde und Ritter machten ihre Aufwartung.

Allen wurde an diesem kurzweiligen Tag etwas Besonderes angeboten, bei dem im Vorfeld auch die Heimbewohner emsig mitgearbeitet hatten, denn sie hatten die bunte und passende Dekoration mit vorbereitet, und die Heimleitung gab ihnen Mitspracherecht bei der Zusammenstellung der Menükarte.

Ob die Heimbewohner selbst oder deren vielen Gäste - Verwandte und Freunde und auch Pfarrer Josef Wienand - waren restlos begeistert von dieser großartigen Idee, dass sie ein regelrechtes mittelalterliches Spektakel mit erleben durften. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Alten - und Pflegeheimes fühlten sich wie immer sichtlich wohl, getragen auch von dem großen Vertrauen, das sie jederzeit in ihre engagierten Betreuerinnen setzen können. Zu keiner Zeit fühlt sich dort jemand alleine gelassen und diese vertraute Gemeinsamkeit war auch jetzt bei der Zeitreise ins „Mittelalterliche Spektakel” wiederzufinden.
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