Eschweiler - Sekunden vor dem Abpfiff rappelt es im Kasten

Sekunden vor dem Abpfiff rappelt es im Kasten

Von: ran
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Kampf um den Ball: Gegen Preußen Hastenrath (links) glich Rhenania Lohn in der Schlussminute aus und legte damit den Grundstein für die Endrundenqualifikation. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Für vier Mannschaften war die 20. Hallenfußball-Stadtmeisterschaft bereits am Samstag beendet. Vorjahresfinalist Fortuna Weisweiler, der SV St. Jöris, die Sportfreunde Hehlrath und Preußen Hastenrath schieden nach der Vorrunde aus. Ohne Punktverlust blieben am ersten Turniertag erwartungsgemäß Germania Dürwiß sowie Rhenania Eschweiler.

Den ersten Turniertreffer und damit das insgesamt 2492. Tor in der Geschichte der Hallentitelkämpfe erzielte David Henk vom SV Nothberg, der seine Mannschaft mit einem schönen Sololauf gegen den SCB Laurenzberg in Führung brachte.

Zwei Tore von Sascha Herzog machten schließlich den 3:1-Sieg des SVN im Auftaktspiel der Vorrundengruppe A perfekt. Der SCB erholte sich jedoch recht schnell von dieser nicht unbedingt erwarteten Niederlage gegen den B-Ligisten und steigerte sich im Spiel gegen Ligakonkurrent Fortuna Weisweiler erheblich. Zwar glich die Fortuna zweimal eine Führung der Laurenzberger aus, doch nach 15 Spielminuten hatte der SCB mit 4:2 die Nase vorn.

Damit musste Weisweiler die abschließende Partie gegen Nothberg mit mindestens zwei Toren Unterschied gewinnen, um doch noch den Sprung in die Endrunde zu schaffen. Nachdem die Fortunen aus einem 0:1-Rückstand eine 2:1-Führung gemacht hatten, schien noch einmal alles möglich, doch der 2:2-Ausgleichstreffer von David Henk machte alle Hoffnungen der Fortuna zunichte.

Im ersten Spiel der Gruppe B tat sich Bezirksligist Rhenania Eschweiler zunächst schwer gegen den Außenseiter SV St. Jöris, der bis drei Minuten vor Schluss mit 1:0 führte. Doch Stefan Hammers, Cayan Zenk und Heiko Jahn drehten die Partie in der Schlussphase zu Gunsten der Elf von der Pumpe.

Diese ließ im Anschluss gegen den Eschweiler FV nichts anbrennen und sicherte sich durch einen 4:1-Sieg den Gruppensieg. Im entscheidenden Spiel um Gruppenplatz zwei erwies sich dann der EFV dem SV St. Jöris überlegen. Bayram Düdük, Durmus Mekikci, Ren Berg und Rahman Arifov schossen die Tore beim 4:0-Erfolg.

Nach der Pause folgte der erste Auftritt von Turnierfavorit Germania Dürwiß, der die Sportfreunde Hehlrath durch Treffer von Jeff Schweitzer, Alan Graf, Oliver Reichertz und zweimal Manfred Fleps mit 5:0 in die Schranken wies. Mehr Gegenwehr leistete die ESG, die durch Adil Laghouil sogar zum 1:1 ausglich, sich schließlich den Germanen aber doch mit 2:5 geschlagen geben musste.

Gegen die Sportfreunde hätte der Mannschaft vom Patternhof auf Grund des besseren Torverhältnisses also bereits ein Unentschieden gereicht, um in die Runde der letzten Acht einzuziehen. Doch damit wollte sich die ESG nicht zufrieden geben. Zwei frühe Tore von Dardan Bayri gaben schnell die Richtung an. Bei der Schlusssirene stand schließlich ein 5:1 für die ESG zu Buche.

Vor zwei Jahren sorgte Falke Bergrath für einen Paukenschlag, als sich der B-Ligist den Stadtmeistertitel sicherte. Im ersten Spiel der Gruppe D zeigten die Falken, dass sie in der Halle auch für höherklassige Gegner nach wie vor eine ernst zu nehmende Mannschaft sind. Zwar erzielte Ralf Roderburg das 1:0 für seine Hastenrather Preußen, doch drei Treffer von Lukas Beilharz und zwei Tore von Mike Krauthausen brachten den zumindest in der Höhe überraschenden 5:2-Erfolg für Bergrath unter Dach und Fach.

Angefeuert vom eigenen Fanclub griff dann Gastgeber Rhenania Lohn vor der sehr gut gefüllten Tribüne in der Halle des Berufskollegs als letzte Mannschaft ins Turniergeschehen ein. Doch gegen Hastenrath sah es lange nach einer Niederlage aus. Zweimal Stefan Birtel sowie Ingo Henk schossen bei einem Gegentor durch Koray Temel bis zur fünften Spielminute ein 3:1 für die Preußen heraus. Günther Pesch gelang zwar der Anschlusstreffer, bis zur Schlussminute blieb es aber beim 2:3.

Guido Skorna war es schließlich vorbehalten, Sekunden vor dem Abpfiff den Ausgleich für Rhenania Lohn zu erzielen. Gegen Falke Bergrath zeigten sich die Rhenanen dann konzentrierter. Yasar Tas und Christoph Roderburg trugen sich beim 2:1-Sieg in die Torschützenliste ein. Die acht Endrundenteilnehmer standen fest.
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