Seit zehn Jahren hilft der Verein bei den Hausaufgaben

Von: jana
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Seit zehn Jahren bestens betreut: Die Liebfrauenschüler können bei ihren Hausaufgaben auf die Hilfe ihrer Betreuerinnen zählen. Der Verein feierte nun den runden Geburtstag nicht nur mit dem Kollegium, sondern auch mit den Pennälern. Foto: Jana Röhseler

Eschweiler. Zwei Tage keine Hausaufgaben, abenteuerliche Schulrallyes, lustige Spiele und leckeres Essen - in der Bischöflichen Liebfrauenschule stand am vergangenen Mittwoch und Donnerstag hauptsächlich Feiern statt Lernen auf dem Programm. Und das aus gutem Grund:

Der Förderverein „Silentium der Liebfrauenschule”, der sich für die Hausaufgaben-Betreuung der Pennäler engagiert, feierte ein kleines Jubiläum. Bereits seit zehn Jahren sichern 80 Ehrenamtler die weitere Existenz des Silentiums, das eigentlich schon seit 20 Jahren an der Liebfrauenschule angeboten wird.

Seit 1998 aber muss die Schule externe Kräfte einstellen, die die Hausaufgaben-Betreuung an der Schule gegen Bezahlung übernehmen. Vorher war dies Aufgabe der schuleigenen Lehrer.

„So gründeten wir 1998 den Förderverein, der sich von dieser Zeit an um die Personalkosten für die Betreuung unserer Schüler kümmerte, neue Möbel für den Silentiumstrakt kaufte und für dessen Renovierungskosten aufkam”, erzählt Lehrer Heinz-Theo Frings, Vorsitzender des Fördervereins und der Leiter des Silentiums.

Das kleine Jubiläum des Vereins nahm Heinz-Theo Frings auch gleich zum Anlass, seinem Kollegium den frisch renovierten Silentiumstrakt zu präsentieren. So lud der Förderverein die Liebfrauenschul-Lehrer am Mittwoch zu einem Umtrunk und Mittagessen in die Räume des Silentiums ein, wo sich das gesamte Kollegium sichtlich wohlfühlte.

Doch was wäre ein Jubiläum ohne Jubilarehrungen? So dankte der Förderverein Christa Drews, Simone Eleonore Reimer und Christine Schnelke, den Damen der ersten Stunde, die sich neben ihrer Tätigkeit als Betreuerinnen stets als aktive Mitglieder für den Verein eingesetzt haben.

Darüber hinaus ging ein besonderer Dank an die inaktiven Mitglieder Christa Schmitz, Petra Schmitz, Franz-Peter Wirtz, Hans Mainz, Kassenprüfer des Vereins, der den Verein mit guten Ratschlägen zur Optimierung der Bilanzen unterstützt, und Sigfried Wolny, Steuerberater des Vereins.

Doch auch die Schüler wurden vom Feiern nicht ausgeschlossen - ganz im Gegenteil: Für die Mädchen und Jungen gab„s am Donnerstag nicht nur Hausaufgabenfrei, sondern auch leckere Waffeln und Kakao. Zusammen mit ihren Betreuerinnen spielten und feierten sie im Silentiumstrakt, bevor die spannende Schulrallye losging.

Mittlerweile ist die Zahl der Betreuerinnen durch den Einsatz des Fördervereins von anfangs vier auf zwölf Kräfte gestiegen. Hauptziel des Vereins ist eine Integration des Silentiums in das sich wandelnde Nachmittagsprofil der Liebfrauenschule.

Dabei sind noch viele Fragen offen, vor allem wenn es darum geht, eine Mehrbelastung des Kollegiums durch Pausen-Aufsichten im Nachmittagsbereich zu vermeiden.

Da der Förderverein bisher jedoch schon viele derartige Herausforderungen in der Vergangenheit mit Bravur gemeistert hat, kann man auch weiterhin zuversichtlich in die Zukunft des Silentiums an der Liebfrauenschule blicken. Die Verantwortlichen um Lehrer Heinz-Theo Frings krempeln auf jeden Fall weiter die Ärmel hoch. Für die nächsten Jahre - dann unter neuen Vorzeichen in der Bischöflichen Liebfrauenschule.
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