Segelklub: Mit Shanty-Klängen zum Käptn‘s Dinner am See

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Verstanden gemeinsam zu feiern: die SKES-Segler mit Shantychor und Ehrengästen. Foto: Uli Mühlhoff

Eschweiler. Rauschend war es allemal – zwischendurch auch bei kurzen heftigen Regenschauern. Die Besucher warfen so manchen Blick in den blauen, doch von turmhohen Gewitterwolken durchzogenen Himmel. Aber es war ein Fest der Segler – die sind wetterunabhängig und nicht zu halten, wenn der See ruft.

Da wurde natürlich gesegelt, Kaffee und Kuchen genossen und der erste Klönschnack ausgetauscht. Das Seehaus 53 der Familie Lersch und ihrem Team, öffnete den über 170 Teilnehmern am Sommerfest des Segelklubs seine Türen. Hermann Gödde, Geschäftsführer der Blausteinsee-GmbH, eröffnete zusammen mit dem Vorsitzenden des SKES, Wolfgang Peeters, offiziell das Fest.

Mit vielen lachenden Augen und doch einem kleinen Stück Wehmut ehrte Geschäftsführer Volker von Lehn vier langjährige, jetzt in den „Ruhestand“ getretene Vorstandsmitglieder. Ein Viertel Jahrhundert hatte Kico Schmidt das Ruder in der Hand, als Lotsen standen ihm, Horst Fassbender, Wilhelm Fell und Manfred Krugler sicher zur Seite. Sie waren als Ehrengäste zum „Käptn´s Dinner“ geladen.

Zu einem richtigen Seefest gehört natürlich auch ein Shantychor. Jüngst gegründet vom inzwischen neuen Vorstand hörte man, musikalisch vielleicht nicht perfekt, aber mitreißend, Seemannslieder über den See schallen. Zu den Klängen eines nicht ganz unbekannten Traumschiffes trugen die Chormitglieder anschließend den feuerwerksprühenden Nachtisch in die maritime Gesellschaft.

Nach dem Käptn´s Dinner taufte Bootswart Kurt Pohle noch ein Schiff, damit die Mannschaft auch mit diesem Boot in der Zukunft unter einem guten Stern mit einer „Handbreit Wasser unterm Kiel“ durch den Blausteinsee kreuzen kann. Es war ein rundum gelungenes Fest. Noch nie haben sich so viele Vereinsmitglieder zusammengefunden. Inge Spies, im nächsten Monat 90 Jahre alt und damit ältestes Vereinsmitglied, freut sich schon auf das Winterfest. Dann feiert der Verein sein 35-jähriges Bestehen. Vor 35 Jahren gab es zwar noch keinen Blau-steinsee, aber auch schon begeisterte Segler mit spannenden Zukunftsvisionen zur Entwicklung am Eschweiler See.

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