Eschweiler - Schwerpunkte in der Seelsorge

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Schwerpunkte in der Seelsorge

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Eschweiler. Die Gemeinschaft der Gemeinden Eschweiler-Mitte hat sich Gedanken über die Zukunft der Seelsorge in der Innenstadt gemacht.

Fast ein Jahr lang hat eine Konzeptgruppe aus ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern mit Hilfe einer Gemeindeberatung des Bistums Aachen gearbeitet. Sie wollen die Bedürfnisse und Interessen ihrer ehrenamtlichen Mitarbeiter und der Menschen vor Ort wahrnehmen, hilfesuchende und benachteiligte Menschen stärken und begleiten, die biblische Botschaft als Lebenssinn und Lebensdeutung anbieten und Gemeinschaft ermöglichen.

Diese Grundsätze wollen die Gemeinden aufgreifen und setzen folgende drei Schwerpunkte:

Menschen begleiten, besonders Kinder, Familien und Ehen; mit einem differenzierten Angebot von Gottesdiensten, durch die katholischen Kindertagesstätten und das Jugendheim St. Peter und Paul. Durch Kontakt zu den Grundschulen und den Beratungsdiensten wollen die Gemeinden einen öffentlich wahrnehmbaren Rahmen setzen und diesen gemeinsam verantworten. Sie wollen durch Einzelseelsorge, fachlichen Rat und verschiedene Gesprächskreise christliche Ehen und Familien und alle Situationen, in denen Kinder leben und aufwachsen, Alleinerziehende und Geschiedene, eheliche Partnerschaften und Elternschaft in ihren Lebensabschnitten begleiten und unterstützen.

Die Gemeinden verstehen sich selbst als lebendig, offen, missionarisch und fürsorglich. Dazu ist die Mitverantwortung aller interessierten Christen gewünscht. Die Gemeinden wollen die Strukturen der ehrenamtlichen Mitarbeit fördern, Orte und Räumlichkeiten erhalten, damit sich Gemeinde treffen kann und durch eine breite Öffentlichkeitsarbeit möglichst viele Menschen erreichen. Wichtig ist ihnen, dass die Identität von den kleineren Gemeinden und Gemeinschaften erhalten, vernetzt und fortgeschrieben werden soll.

In allen Kirchenräumen sollen auch künftig Gottesdienste stattfinden, so dass ein sakramental-liturgisches Grundangebot, unabhängig von der Nachfrage und entsprechend der priesterlichen Möglichkeiten, gesichert ist. So sollen unter anderem die Angebote in geprägten Zeiten, wie der Adventszeit und der Fastenzeit, weiterentwickelt werden.

Diese Schwerpunkte wollen die Gemeinden in den nächsten zwei Jahren ausbauen und beleben. Dies bedeutet nicht, dass andere Arbeitsfelder deswegen wegfallen. Es werden gegebenenfalls Mittel und Möglichkeiten in diesen Schwerpunkten bevorzugt eingesetzt werden. Das kann auch bedeuten, dass andere Arbeitsfelder, die nicht mehr lebendig sind und nicht mehr durch Mitarbeiter getragen werden können, würdig verabschiedet werden sollen.

Das Pastoralkonzept wurde in einer gemeinsamen Sitzung aller pastoralen Räte, des gemeinsamen Pfarrgemeinderates und der Kirchenvorstände, verabschiedet und ist die Grundlage für die Arbeit nach ihrer fusionsbedingten Neukonstituierung am 1. Januar 2010.
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