Schüler stimmen auf Weihnachten ein

Von: jlm
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Zahlreiche Menschen waren am Mittwochabend zum Adventskonzert „Veni, veni Emmannuel“ der Bischöflichen Liebfrauenschule gekommen, um sich von dem Oberstufenchor „Chorrect“ sowie anderen musikalischen Highlights in die Weihnachtszeit einstimmen zu lassen. Foto: Julia Meuser

Eschweiler. Zahlreiche Zuhörer erlebten das Weihnachtskonzert „Veni, veni Emmannuel“ der Bischöflichen Liebfrauenschule in der Kirche St. Marien Röthgen. Die musikalische Leitung übernahmen auch in diesem Jahr wieder Ralf Repohl und Professor Michael Hoppe.

„Unser Ziel ist es, die Gäste an diesem Abend in die Weihnachtszeit hineinzuführen und sie auch ein wenig aus der Hektik herauszuholen“, sagte Ralf Repohl. Den Einstieg gestalteten die beiden Chöre des Abends, der Unterstufenchor der 6. Klassen und der Oberstufenchor „Chorrect“, gemeinsam mit einer Interpretation des „Veni, veni Emmanuel“, einem gregorianischen Choral aus dem 13. Jahrhundert.

Begleitet von Barbara Lietz

Der „Sechser“-Chor begeisterte seine Zuhörer unter der Leitung von Ralf Repohl ebenfalls mit den Liedern „Als ich bei meinen Schafen wacht“ sowie „Mary had a baby“ und „O Bethlehem du kleine Stadt“, das von Barbara Lietz an der Querflöte begleitet wurde.

Der Oberstufenchor „Chorrect“, Leitung Professor Michael Hoppe, sang indes Werke wie „Kommet ihr Hirten“, „Last Christmas“ und „Angles“ von Robbie Williams. Bei dem Lied „Tochter Zion“, das ebenfalls von beiden Chören gemeinsam vorgetragen wurde, war die Gemeinde schließlich eingeladenmitzusingen.

Unter der Leitung von Heinz-Theo Frings wurde auch in diesem Jahr ein Bläserensemble aufgestellt, das die vielen Zuhörer ebenfalls auf die schöne Weihnachtszeit einstimmte. Diese Formation bestand aus Julian Biermann (Jahrgangsstufe Q2), Philipp Ziemons (9) und Jakob Schmetz (7), die Trompete spielten. Pauline Schmetz (Q2) und Greta Boese (8) begeisterten an der Klarinette sowie Franziska Schüller (6) an der Querflöte und Lehrer Heinz-Theo Frings am Euphonium. Sie gaben Werke wie „Meine Seele ist vergnügt“, „O Jesulein süß, o Jesulein mild“ und „Nun danket alle Gott“ von Johann Sebastian Bach zum Besten.

Auch glänzten zwei Musiker mit Soli: Britta Sprank spielte auf ihrer Querflöte Johann Sebastian Bachs „Siciliana“, Julian Biermann interpretierte auf der Trompete Jeremiah Clarkes „Trumpet tune“.

Professor Michael Hoppe leitete auch in diesem Jahr nicht nur den Oberstufenchor, sondern begleitete jeden Programmpunkt musikalisch an Klavier oder Orgel, weshalb er meist zwischen Orgelbühne und Klavier hin und her flitzte. Genügend Zeit hierfür boten ihm auch die kurzen Pausen, in denen Schulseelsorger Frank Klinkenberg den Gästen den ein oder anderen kleinen Weihnachtstext vortrug.

Abgerundet wurde das Konzert von einer Interpretation des „Te lucis ante terminum“, einem Arrangement von Thomas Gabriel, das von beiden Chören und dem Bläserensemble gemeinsam dargeboten wurde.

Positives Fazit

Das Fazit der Akteure und Zuhörer fiel positiv aus: ein Konzert, das den Weihnachtsstress zumindest einen Moment lang vergessen ließ und nach dem Ralf Repohl und Professor Michael Hoppe allen Grund hatten, stolz zu sein. Ihre Schützlinge haben „unglaubliche Leistungen in den letzten Wochen erbracht und es trotz Nervosität großartig gemacht“, wie Ralf Repohl am Ende lobte.

Im Anschluss gab es die Möglichkeit, der Fachschaft Musik mit einer kleinen Spende ein wenig unter die Arme zu greifen. Im vergangenen Jahr kamen dabei fast 900 Euro zusammen, wovon neue Instrumente gekauft wurden, wie Ralf Repohl berichtete.

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