Schüler stellen erarbeitete Kunstwerke im Talbahnhof aus

Von: scl
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Werk und Künstlerin: Die Schüler der Bischöflichen Liebfrauenschule stellten im Kulturzentrum Talbahnhof aus. Foto: Samira Classen

Eschweiler. Architekturmodelle, Tiergemälde, abstrakte Figuren und vieles mehr waren nun in der städtischen Kunstsammlung im Kulturzentrum Talbahnhof zu sehen. Grund dafür war die Kunstausstellung der Fachschaft Kunst der Bischöflichen Liebfrauenschule, bei der Schülerarbeiten aus den Bereichen Malerei, Grafik, Architektur, Objektkunst, Plastik und Fotografie vorgestellt wurden.

In der Ausstellung wurden Werke der fünften bis zwölften Jahrgangsstufe ausgestellt, von naturgetreu bis expressionistisch, von dekorativ nach Art Nouveau bis schemenhaft-flüchtig in einem Zwei-Minuten-Bild. Das alles stammt aus dem Kunstunterricht der drei Lehrerinnen Anja Hollmann-Cremers, Petra Schmitz und Monika Jonas.

Das Ziel der Ausstellung sei es, einerseits interessierte Besucher einen Blick auf die Ergebnisse des Unterrichts werfen zu lassen, sowie andererseits den Schülern die Möglichkeit zu geben, ihre Arbeiten einem größeren, öffentlicheren Publikum zu zeigen. Es ginge darum, die Schüler mit dem Faktor Präsentation vertraut zu machen und ihr Selbstbewusstsein über und durch ihr kreatives Schaffen zu fördern.

„Es gibt sieben Säulen des Kunstunterrichtes. Dabei geht es um die Relevanz von Kunst für die menschliche Entwicklung“, sagt Monika Jonas. „In der ersten Säule geht es um die Sensibilisierung der Wahrnehmung in einer reizüberfluteten Welt, in der man von pseudokulturellem Müll zugeschüttet wird und in der Schein und Sein nicht mehr voneinander zu trennen sind.“

In der zweiten Säule heißt es, dass Kunst und künstlerisches Schaffen dem Individuum die Möglichkeit geben, sich selbst wieder zu finden. Die dritte Säule beschäftigt sich mit dem Thema „eigenständiges Erarbeiten“. In den Säulen vier und fünf geht es um die Techniken der Lehrer, wie sie die Schüler unterstützen und fördern. Säule sechs soll die Stärkung der Persönlichkeit eines jungen Menschen in seiner Entwicklung sein.

Die letzte Säule beschäftigt sich mit dem Thema „Kunst als Medium der Erfahrung“, womit gemeint ist, dass Schüler lernen, sich auf ihren Instinkt zu verlassen.

Nach Monika Jonas Vortrag gab es eine kleine Musikeinlage von Hans-Peter Schüller und seiner Tochter, auf dem Klavier und auf der Querflöte.

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