Eschweiler - Schüler pflanzen Buchenwald, wo bisher Fichten und Pappeln standen

Schüler pflanzen Buchenwald, wo bisher Fichten und Pappeln standen

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Pflanzten an der Albertstraße
Pflanzten an der Albertstraße 300 Buchenheister: zehn Schüler der Liebfrauenschule mit Biologielehrer Reiner Leusch und zwei Vätern.

Eschweiler. Wenn Naturschützer ein Gebiet in ihre Obhut nehmen, hat das oft zur Folge, dass zuerst etwas weichen muss, bevor das Gebiet in einen besseren Zustand versetzt werden kannn. So war es auch in dem Wäldchen, das der Arbeitskreis Naturschutz mit finanzieller Unterstützung der HIT-Stiftung im letzten Jahr erwerben konnte.

Es liegt an der Albertstraße in Hastenrath kurz vor den Kalkwerken und war bisher zum Teil mit nicht standort-gerechten Fichten und nicht mehr standfesten Pappeln bewachsen. Diese Bäume mussten im letzten Jahr weichen und der Arbeitskreis stand seit einiger Zeit in den Startlöchern, die Lücken in der Vegetation zu schließen. Ziel ist es, an dieser Stelle einen Buchenwald wachsen zu lassen, auf dessen kalkreichem Untergrund sich einheimische Orchideen ausbreiten können.

Am Samstag war es so weit: 300 Buchenheister lagen bereit, auf der freien Fläche eingesetzt zu werden. Dabei halfen zehn Schülerinnen und Schüler der Bischöflichen Liebfrauenschule unter der Leitung des Biologielehrers Reiner Leusch. Auch zwei Väter ließen es sich nicht nehmen, mit Spaten und Hacke zuerst die Pflanzlöcher vorzubereiten und dann zusammen mit den Kindern die jungen Buchen in die Erde zu bringen.

Bei herrlichem Wetter ging die Arbeit schnell von der Hand und nach zwei Stunden konnte alle Beteiligten stolz auf ihr Werk schauen. Norbert Franzen, der Vorsitzende des Arbeitskreises Naturschutz bedankte sich bei den fleißigen Helfern und ermunterte die Kinder, in 30 oder 40 Jahren wiederzukommen: „Dann könnt Ihr in dem schönen Buchenwald sagen: Diese Bäume habe ich mit gepflanzt.”

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