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Schüler erleben 1001 Nacht im Pyjama

Von: thd
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Von Aladin und Yasmin angestec
Von Aladin und Yasmin angesteckt: Die orientalische Nacht war ein voller Erfolg in der Grundschule Kinzweiler und ließ die Kinder von Feuerspuckern und 1001 Nacht träumen. Foto: Theres Dickmeis

Eschweiler. Einmal Urlaub im fernen Orient. Eine Nacht unter einem Baldachin, den Geruch von Gewürzen in der Nase und umgeben von bunten Farben. In einem kurzen Urlaub in dieser unbekannten Welt lernten die Schüler der Ganztagsbetreuung der Katholischen Grundschule Kinzweiler die Schönheit aus 1001 Nacht kennen.

Mit aufwändigen Kostümen bezauberten besonders die Kinder selber und waren der Hingucker der ganzen Nacht. Und was für die Ältesten am besten war: Während der Übernachtung in der Turnhalle wurde der Traum von Aladin Wirklichkeit - oder blieb es doch nur ein Traum?

Beduinenzelt im Nebenraum

Die Betreuer der Offenen Ganztagsschule organisierten mit Koordinatorin Sigrid Eichendorf-Kamp die Pyjamaparty. „Wir haben uns viel für die Kinder einfallen lassen. Vor allem aber lernen sie uns mal von einer anderen Seite kennen”, erklärte Eichendorf-Kamp. Und „viel” war leicht untertrieben: Beim Betreten hingen bunte Tücher an den Wänden, Schlangen von den Regalen und ein Beduinenzelt im Nebenraum sorgte für ein ruhiges Plätzchen.

Die schönste Dekoration allerdings stellten alle Betreuer und Kinder selber dar: Kostüme, Kronen, Pailletten, Tücher und Schleier sorgten für ein buntes Bild in den Räumen.

Der richtige Hüftschwung

Zur Einstimmung auf die Nacht hatten die Kinder ein türkisches Lied einstudiert und konnten anschließend den ersten Höhepunkt der orientalische Nacht begrüßen. Eine hübsche Bauchtänzerin zeigte den Kindern den richtigen Hüftschwung und konnte die Mädchen sogar zum Mitmachen animieren. Zur großen Begeisterung aller ließ Schulleiter Gerd Schnitzler als Hahn auf der Tanzfläche die Hüften kreisen. Ehrensache für den Direktor. „Diese Nacht ist immer etwas Besonderes. Vor allem zeigt es, wie sehr doch unsere Schulgemeinschaft zusammen hält.”

Um die Zeit bis zum Essen zu überbrücken, durften die Kinder bei einem Stationenlauf ihr Wissen auf die Probe stellen. Mit Gewürzen testeten sie ihre Sinne und durften Mandalas malen und Rätsel lösen. Zwischendurch rieben alle einmal an der Wunderlampe und wünschten sich etwas. Gestärkt mit Fladenbrot und anderen Köstlichkeiten las Biggi Müller den Kindern Märchen aus 1001 Nacht vor.

Bevor die 1. und 2. Klasse dann 1001 Nacht in ihrem eigenen Bett erleben konnten, kam ein Feuerspucker, der auch auf einem Nagelbrett zeigte, wie schmerzfrei er ist - eine Überraschung mit der kein Kind gerechnet hatte.

Für die Älteren hieß es nach 22 Uhr Nachtruhe in der Turnhalle. Nachtruhe? Wohl eher nicht. Nach diesen ganzen Eindrücken fiel es auch nicht leicht, ruhig auf der Luftmatratze zu liegen. Aber der Morgen kam dann auch schneller als gedacht, und nach einem gemeinsamen Frühstück zog die Karawane nach Hause.

Da die Kinder und Betreuer aber so viel Spaß an der Sache hatten, wird das Thema auch die Ferienspiele in den Osterferien begleiten. Dann wird es wieder heißen: „Die Karawane zieht weiter?”.
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