Schüler beteiligen sich an Martinsaktion

Von: ista
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Sie scheuten kein Gewicht und
Sie scheuten kein Gewicht und packten kräftig mit an: Die Kinder der Grundschule Dürwiß spendeten auch in diesem Jahr an bedürftige Familien. Foto: Kristina Mönch

Eschweiler. Mit großem Eifer haben die Schüler der Katholischen Grundschule Dürwiß die Pakete und Tüten in den Transporter des Malteser Hilfsdienstes geladen. Was vor 20 Jahren begann, setzten sie fort.

Die zwölf Klassen der Schule sammelten bei der traditionellen Martinsaktion des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) für zwölf bedürftige Familien aus Eschweiler. Jede Klasse übernimmt dabei die Patenschaft für je eine anonymisierte Familie, die dann mit Lebensmitteln, Spielzeug, Kleidung, Büchern und Kosmetikartikeln beschenkt wird.

Auch Spielsachen

Schulleiterin Renate Topp-Klein zeigte sich gerührt von dem großen Engagement ihrer Schützlinge. „Viele der Kinder trennen sich auch von ihren Lieblingsspielsachen, um den bedürftigen Kindern eine Freude zu machen.” Gesammelt wurden die Sachen in den Herbstferien und in der ersten Schulwoche nach den Ferien.

Bereits am Dienstag wurde in einer stimmungsvollen Martinsmesse in der Kirche St. Bonifatius symbolisch das erste Paket an die Mitarbeiterinnen des SkF übergeben. Aber ein solcher Einsatz für Bedürftige muss gerade bei so jungen Kindern gut vorbereitet werden. Für viele von ihnen ist die Armut in der näheren Umgebung nicht direkt sichtbar und somit auch nicht greifbar.

Aus diesem Grund haben die Lehrer der Grundschule dieses Thema im Rahmen der Martinsfeierlichkeiten intensiv im Unterricht behandelt und aufbereitet. Im Vordergrund stand dabei die Bedürftigkeit, die auch in der näheren Umgebung der Schüler herrscht. Genau auf diese Armut direkt nebenan soll durch die Martinsaktion aufmerksam gemacht werden, denn nicht nur in Afrika leben Familien an der Armutsgrenze.

Ursula Sieradzki, Vorsitzende des SkF-Ortsvereins Eschweiler, und ihre Mitarbeiterinnen rund um Carmen Rosendahl-Küpper sprachen sowohl Schulleitung und Lehrern als auch den Eltern und Kindern einen großen Dank aus. Nur durch ihre große Unterstützung könne diese soziale Aktion mit Leben gefüllt werden.

„Aber nicht nur zur Weihnachtszeit sind viele Eschweiler Familien, die dem SkF aus seiner täglichen Arbeit bekannt sind, bedürftig”, berichtet Ursula Sieradzki. Deshalb werden das ganze Jahr über gerne Pakete mit Lebensmitteln, Kleidung, Spielsachen und auch Geldspenden in der Geschäftsstelle in der Peilsgasse angenommen.
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