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Schlammige Premiere beim Mountainbike-Festival

Von: na
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Das „Team Fleshair” ließ es
Das „Team Fleshair” ließ es sich auch bei strömendem Regen nicht nehmen am ersten Eschweiler Mountainbike Festival teilnzunehmen und ihre High-Tech-Mountainbikes zu präsentieren. Ganz Rechts: Zaffer Sahan, Organisator des Festivals und Sponsor der Downhillmannschaft. Foto: Nils Aßmus

Eschweiler. Mit Geschwindigkeiten, die manchmal jenseits der 60 km/h liegen, Wagemut und technischer Präzision rasen Downhill- und Dirtmountainbiker oft die Berge hinunter und steile Rampen hinauf.

Dabei fliegen sie oft mehrere Meter hoch durch die Luft und denken dabei eigentlich nur an die Ausführung eines Tricks oder die Bestzeit. Im letzten Jahr wurde eigens für die Fun- und Extremsportler, die diese Sportarten als Hobby haben eine eigene Dirtstrecke am Eschweiler Ringofen gebaut und aufgeschüttet.

Am Sonntag fand nun zum ersten Mal auf dem Gelände das erste Eschweiler Mountainbike Festival statt. Die Organisationsarbeit hatte der MTB-Store Inhaber Zaffer Sahan übernommen. Er lud zahlreiche namenhafte Fahrradhersteller wie Drössiger, Scott, Felt, Lapierre und Nikolai ein, die ihre neuesten Dirt-, Downhill- und BMX-Fahrräder, aber auch Mountainbikes für Tourenfahrer und Rennräder präsentierten und zu Testfahrten auf dem Parcour am Ringofen einladen wollten. Bei „Einladen wollten” blieb es leider während des gesamten Festivals, denn der Regen machte die Dirtbahn unbefahrbar.

Die gute Laune ließen sich jedoch die Besucher und Aussteller, die zum Teil lange Anreisen auf sich nahmen, sowie die offizielle Downhillmannschaft der ESG Radsport 1985 e.V. , das „Team Fleshair”, nicht nehmen. Um dem Regen, zumindest ein wenig, zu entgehen, hatten Veranstalter und Aussteller Pavillons aufgebaut unter denen sich die Fahrradverrückten zusammenfanden, um sich vor allem über ihre liebstes Hobby auszutauschen und zu fachsimpeln.

Aufwärmen konnte man sich den ganzen Tag über zumindest ein wenig am Grill der ESG Radsport 1985 e.V., auf dem Würstchen brutzelten. Für Getränke war ebenfalls gesorgt und so bekam eigentlich niemand so richtig schlechte Laune. Zwar musste man sich dem Wetter beugen und konnte weder neue Modelle testen, noch zwei geplante Wettbewerbe ausfahren, aber die Eschweiler Radsportszene machte am Sonntag bis zum frühen Abend hin das Beste aus den äußeren Umständen.
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