Schlamm drückt Fenster am neuen Seegebäude auf

Von: pan
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Eschweiler. Der Absetzer und die Kopfbauten am Zentrum des Blausteinsees sind noch nicht entgültig fertiggestellt, schon müssen die Handwerker wieder anrücken: Die untere Etage der Kopfbauten standen voller Wasser und werden derzeit saniert.

Schlammmassen waren nach starken Regenfällen den Abhang hinuntergeströmt und hatten die Glasfenster teilweise eingedrückt. Damit das nicht wieder passiert, wird ein Graben gezogen, der das Wasser an dem Gebäude vorbei Richtung See ableitet. Derzeit schützen Sandsäcke das Haus.

Die Stadt bleibt sich bei den Arbeiten allerdings aus der Tasche. Den Schaden deckt die Versicherung ab, die genaue Höhe steht noch nicht fest. „Ein Dank gilt jedoch dem Mieter, der viel Lärm in den vergangenen Wochen ertragen musste”, berichtet der Technische Beigeordnete Hermann Gödde. Vor allem die Trockengeräte seien sehr laut.

Was genau durch die Schlammmassen zerstört wurde, ist inzwischen klar: Dichtungen an Fenstern wurden herausgedrückt, Randsteine am Vorplatz teilweise unterspült. Etwa zehn Zentimeter hoch stand das Wasser in dem Bau, der erst vor wenigen Wochen seiner Bestimmung übergeben worden war. „Zum Glück mussten wir den Estrich nicht abtragen und erneuern”, schildert Gödde. Stattdessen kamen die Luftentfeuchter zum Einsatz.

Pfusch am Bau

Der Wassereinbruch ist jedoch nicht für alle Mängel am Bau verantwortlich, wie auch der CDU-Ortsverband Dürwiß erkannte: „Es fällt auf,dass im Obergeschoss oberhalb der Fenster kein endgültiger Zustand geschaffen wurde. In einem Spalt ist die Dämmung sichtbar”, schreibt die Vorsitzende Pia Dondorf und fordert eine schnelle Aufklärung.

Gödde räumt ein, dass nachgebessert werden muss: „Aber das passiert bei jeder Baumaßnahme.” Da die Endabnahme noch nicht erfolgt sei, seien die Firmen jetzt angehalten zu handeln. Der Technische Beigeordnete ist sich sicher, dass die Mängel bald behoben sind.
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