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Rumpelstilzchen überlistet Milli? Von wegen!

Von: mah
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Das Rumpelstilzchen verwandelt Stroh zu Gold. Foto: Manuel Hauck

Eschweiler. Teilhabe am kulturellen Leben, das war erklärtes Ziel des Netzwerks „Flügelschlag – Starke Kinder an der Inde“, als mit „Rumpelstilzchen“ ein spannendes Schauspiel mit Musik, Masken und Figuren im Ratssaal im inde-städtischen Rathaus aufgeführt wurde.

Der Arbeitskreis Alleinerziehende des Netzwerks Flügelschlag gelang es auch in diesen Osterferien, den Kindern und ihren Eltern den Besuch eines Theaters ohne lange Anfahrtswege und hohe Eintrittspreise zu ermöglichen. So freute sich vor allem Mariethres Kaleß, engagiert bei der Unterstützung bei von Kinderarmut Betroffenen, den rund 150 Zuschauern das renommierte und seit 1998 durch die Republik tourende L’una Theater zu präsentieren.

Gabi Mohr und Gieselbert Hoffmann, die zwei Hauptdarsteller des Stücks, schlüpften in der kommende Stunde in verschiedene Rollen und begeisterten die Kinder mit abwechslungsreichen Einlagen um das klassische Märchen Rumpelstilzchen.

Die Müllerstochter

Zu Beginn treten Fuchs und Hase in Puppenform auf und spielen Verstecken. Auch Milli, die Müllerstochter, spielt für ihr Leben gern, wird jedoch von ihrem Vater gerügt, keine Zeit zu verschwenden. Verschiedene Sprachen werden gelernt und das Haus geputzt, ehe der König zu Besuch kommt.

Der Müller erzählt, was seine Tochter alles kann und behauptet, sie sei fähig, Stroh zu Gold zu spinnen. Erstaunt über dieses wundersame Talent holt der König Milli zu sich an den Hof und lässt eine Kammer voll Stroh bauen. Die zwei königlichen Hofarbeiter Jupp und Zille, die zwischendurch immer wieder unterhaltsam die Kulissen verschieben, treiben dabei allerlei Unfug.

Milli, mittlerweile am Hof angekommen, verzweifelt an der Aufgabe, Stroh zu Gold werden zu lassen, denn sollte sie es nicht schaffen, muss sie mit ihrem Leben bezahlen. Die Vermutung, dass Gold herauskommt, wenn Hasen Stroh verdauen, stellt sich als Irrtum heraus. Letztlich hilft das geheimnisvolle Rumpelstilzchen mit Magie, Gold herzustellen und treibt Milli damit in einen Teufelspakt.

Milli ist über das Gold ebenso glücklich wie der König, der daraufhin um ihre Hand bittet. Die Hochzeit folgt ebenso wie das erste Baby, das jedoch kurz nach der Geburt von Rumpelstilzchen entführt wird. „Wie gut, dass keiner weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß“, sagt das Rumpelstilzchen so laut, dass Milli seinen Namen enttarnt und somit eigentlich ihr Kind zurückbekommen müsste.

Doch das Rumpelstilzchen ändert im Wald seinen Namen und denkt, Milli damit überlistet zu haben. Mit Hilfe der kleinen Zuschauer schafft sie es schließlich, das Rätsel um den neuen Namen zu lösen und sorgt somit für das glückliche Ende des Märchens.

Begeisterter Applaus gab es am Ende der Aufführung für die Darsteller Gabi Mohr und Gieselbert Hoffmann. Mohr lud die jungen Zuschauer abschließend ein, dem Rumpelstilzchen in Puppenform die Hand zu reichen und tschüss zu sagen.

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