„Röhe früher und heute“: Gemeinschaftsleben von seiner besten Seite

Von: se
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Der Arbeitskreis II des Eschweiler Geschichtsvereins, um seinen Arbeitskreisleiter Klaus Fehr, präsentierte den Ortsteil bei der Ausstellung „Röhe früher und heute“ nun von seiner besten Seite. Foto: Sonja Essers

Eschweiler-Röhe. Was die Besucher am Samstagnachmittag zu sehen bekamen, war das Ergebnis monatelanger Arbeit voller Liebe und Akribie. Eine Gedenktafel des Männergesangvereins, ein Gründungsfoto des Trommler- und Pfeiferkorps, ein Kerzenanzünder aus der Pfarrkirche waren nur einige Stücke, die die Besucher bei der Ausstellung „Röhe früher und heute“ bewundern konnten.

Der Arbeitskreis II des Eschweiler Geschichtsvereins setzt sich mit der Stadtteilforschung Röhe auseinander und präsentierte den Ortsteil nun von seiner besten Seite. Nicht nur die vielen interessanten Ausstellungsstücke, die sich zum Teil in Vitrinen befanden, waren eindrucksvoll. Auch für die Eröffnung, die am Samstag im Röher Pfarrheim stattfand, hatten sich die Verantwortlichen um den Arbeitskreisleiter Klaus Fehr etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Zum Steigerlied betrat Fehr in Steigeruniform den Saal und zog so die Blicke der Gäste bei seiner Begrüßung auf sich. Doch das war noch lange nicht alles. In Pfadfinderkluft, als Feuerwehrmann, als Schützenkönig und als Karnevalsprinz betraten vier weitere Röher Bürger den Saal. Die Geschichte lebe schließlich durch die Menschen, war sich Fehr sicher.

In seiner Ansprache bedankte sich Fehr nicht nur bei den vielen Menschen, die Ausstellungsstücke zur Verfügung gestellt hatten, sondern auch bei seinem Arbeitskreis. „Es war und ist eine Freude, Leiter des Arbeitskreises Röhe zu sein. Ohne euch wäre das alles nicht möglich gewesen.“

Über 300 Fotos, die den Mai-Club Röhe, die Grundschule, den Kindergarten, verschiedene Geschäfte und natürlich auch Straßen zeigen sowie Vereinsutensilien wie Uniformen, Fahnen, Prinzen- und Königinketten konnten von den zahlreichen Besuchern am Samstag und Sonntag in aller Ruhe begutachtet werden. Da kam es nicht selten vor, dass man sich selbst oder Bekannte auf dem ein oder anderen Foto wiederfand. Doch bevor die Interessierten auf die Entdeckungsreise durch ihren Stadtteil gingen, ergriff René Hahn, Vorsitzender des Eschweiler Geschichtsvereins, das Wort. „Das ist eine Ausstellung, die mit großem Engagement konzipiert und erdacht wurde“, lobte er die Arbeit der „fleißigen Röher“. Auch Bürgermeister Rudi Bertram gratulierte zur gelungenen Ausstellung. „Ich weiß, dass die Ehrenamtler sehr viel leisten in unserer Stadt. Dafür ein großes Danke.“

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