„Rock on Farm” feiert eine gelungene Premiere

Von: Lukas Franzen
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Sieben Bands aus der Region sorgten für mehr als fünf Stunden Unterhaltung auf der Wolff-Farm. Foto: L. Franzen

Stolberg-Gressenich. Eine Art Kulturschock erlebt das beschauliche Dorf am Rande der Kupferstadt bereits durch das alljährliche „Woodstöckchen”-Festival auf der Gressenicher Wolff-Farm.

An diesem Wochenende wurde der Ort innerhalb von 14 Tagen jedoch bereits zum zweiten Mal von Festivalfreunden aus Stolberg und der Umgebung „heimgesucht”, denn auf der Gressenicher Wolff-Farm hieß es am Samstag: „Rock on Farm”.

„Eine Plattform für junge Bands schaffen”, beschreibt Organisator Julian Wolff das Ziel bei der Premiere seiner Veranstaltung. Und so hatten sich verglichen zum großen Vorbild „„Woodstöckchen” auch vorwiegend jüngere Gäste unter die laut Veranstalter 250 bis 300 Besucher gemischt. Dafür war die musikalische Gangart eine deutliche Spur härter.

Insgesamt sieben junge Nachwuchsbands aus Stolberg, Eschweiler und der Eifel rockten auf der Wolff-Farm mit Punkrock-, Alternative- und Metalklängen und trotzten den eher kühlen Temperaturen im Wald. Das Besondere: „Alle Bands haben an diesem Abend auf ihre Gage verzichtet. Nur so konnten wir dieses Festival realisieren”, freut sich der 18-jährige Organisator.

Auch die Gäste profitierten von dieser Abmachung. Lediglich 3 Euro kostete ein Ticket für mehr als fünf Stunden handgemachte Rockmusik und sieben „Newcomer”.

Den Anfang auf der Farm machten „Unframed Atrophy” aus der Eifel. Aus Eschweiler waren gleich vier Gruppen - „Neverending”, „Bridges to Break”, „Development Disorder” sowie „Raise 1st” - vertreten. Aus Stolberg kamen die Bands „Einweg” und „Suiciety”. Letztere ist die Formation von Julian Wolff, der bei der Organisation seines ersten Open-Air-Festivals auf die Unterstützung seiner drei Bandmitglieder und der Familie bauen konnte.

Der Mitbegründer des „Woodstöckchens” und Julians Vater, Michael Wolff, konnte bei der Planung wertvolle Tipps geben und sorgte während der Veranstaltung für das leibliche Wohl der jungen Gäste. Zudem wurde die „Woodstöckchen”-Bühne einfach übernommen, was den organisatorischen Aufwand erleichterte. Als „Just-for-Fun”-Projekt ins Leben gerufen, sind sich Julian Wolff und seine Bandkollegen jedoch sicher: „Das war nicht unser letztes Festival auf der Wolff-Farm”.

Die Veranstaltung verlief friedlich, und die Stimmung blieb trotz der kalten Temperaturen bis zum Ende gut. Trotzdem soll die Fortsetzung von „Rock on Farm” beim nächsten Mal und wahrscheinlich im nächsten Jahr zu einem früheren und dann wohl auch wärmeren Zeitpunkt stattfinden.
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