Eschweiler - Reisen erweitert den Schüler-Horizont

Reisen erweitert den Schüler-Horizont

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Russische und deutsche Schülerinnen und Schüler mit ihren Begleitern am Dreiländereck: Bei den gegenseitigen Besuchen gibt es immer wieder einiges zu entdecken.

Eschweiler. Schon zum fünften Mal konnte das Berufskolleg Eschweiler Schüler und Lehrer aus dem Polytechnischen Kolleg in Pskov begrüßen, das seit ungefähr einem Jahr der staatlichen Universität Pskov angegliedert wurde.

Die russischen Teilnehmer waren in diesem Jahr erstmals mit dem Flugzeug angereist, was natürlich viel bequemer war als die zweitägige Busfahrt der letzten Jahre. Sie wurden von Olga Obratneva und Igor Savraev begleitet, die in Eschweiler schon seit sieben Jahren gerne gesehene Gäste sind.

Das Programm in Eschweiler wurde nach Absprache mit den russischen Partnern von den deutschen Kollegen Evi Spennes und Michael Joußen vorbereitet und durchgeführt und von der Stiftung deutsch-russischer-Jugendaustausch und dem Förderverein der Schule finanziell unterstützt.

Thomas Gurdon, Schulleiter des Berufskollegs Eschweiler, betonte bei seiner Begrüßung der Gäste die besondere Bedeutung der deutsch-russischen Beziehungen, die in der Vergangenheit eher durch kriegerische Auseinandersetzungen bestimmt waren: Man schießt nicht auf Menschen, zu denen man eine freundschaftliche Beziehung aufgebaut hat. Durch die Partnerschaft mit Pksov wird aktive Friedensarbeit gelsitet.

Wie in den vergangenen Jahren waren die 12 Schülerinnen und Schüler privat bei deutschen Schülerinnen und Schülern der Höheren Berufsfachschulen untergebracht, die im Gegenzug im Frühjahr 2013 nach Pskov reisen werden. In der ersten Woche hatten die russischen Gäste die Gelegenheit zur Teilnahme am Unterricht ihrer Gastschüler und zum Kennenlernen der näheren Region. So standen gemeinsame Ausflüge nach Aachen, Köln, an den Dreiländerpunkt und nach Monschau auf dem Programm.

Die Gäste wurden auch vom Bürgermeister der Stadt Eschweiler, Rudi Bertram, empfangen, der sich erfreut darüber zeigte, dass die Partnerschaft zwischen dem Berufskolleg Eschweiler und der Staatlichen Hochschule Pskov schon so lange erfolgreich funktioniert. Josef Stiel zeigte als ehemaliger Kollege des Berufskollegs den russischen Gästen die Besonderheiten Eschweilers im Rahmen einer privaten Stadtführung.

Da die gemeinsame Projektarbeit an der Europäischen Akademie Otzenhausen, die in der zweiten Woche des Austauschs durchgeführt wurde, das Thema „Nachhaltigkeit“ in den Mittelpunkt stellte, fand auch eine Tagebaubesichtigung statt, die sich mit Aspekten der Rekultivierung, Problemen der Umsiedlung und der Gewinnung alternativer Energien beschäftigte (Bericht aus Otzenhausen folgt).

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