Jülich/Eschweiler - Philosophen diskutieren über Gerechtigkeit

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Philosophen diskutieren über Gerechtigkeit

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Jülich/Eschweiler. Direkt zwei Philosophen hat die Evangelische Erwachsenenbildung im Kirchenkreis Jülich zu der Frage, was denn eigentlich Gerechtigkeit ist, eingeladen.

Mag ja sein, dass man selbst schnell bei der Hand ist, zu meinen, man wisse, was gerecht ist. Aber allein der Blick in Positionen und unterschiedlichen Situationen macht deutlich – so leicht lässt sich das nicht beantworten. Deshalb werden zwei Philosophen in einen Diskurs, ja einem regelrechten Streitgespräch, hineingehen, um unterschiedliche Sichtweisen anschaulich zu machen.

Der praktische Philosoph Markus Melchers und der an der Uni Bonn lehrende Professor Dr. Hans-Joachim Pieper sind mit diesem eigenwilligen, aber sehr spannenden Format, in Jülich bereits bekannt. Gestritten haben sie bereits über die Frage von Glauben und Zweifeln und die Frage der Liebe. Jetzt also das so wichtige Thema der „Gerechtigkeit“.

Was Gerechtigkeit eigentlich ist, darüber streiten sich die Gelehrten schon seit Jahrtausenden bis in die Gegenwart hinein. Ist die Welt so eingerichtet, dass tatsächlich jeder das bekommt, was er verdient? Oder wenigstens alles, was er braucht? Welches Prinzip man auch zugrunde legt, Bedarfs-, Leistungs- oder Chancengerechtigkeit, wohin man auch schaut, auf das Verhältnis zwischen Mann und Frau, zwischen Älteren und Jüngeren, zwischen „Eingeborenen“ und Migranten, Arbeitnehmern und Arbeitgebern, überall wird nach Gerechtigkeit verlangt und werden die bestehenden, als ungerecht empfundenen Verhältnisse, beklagt.

Jede Menge Stoff für eine lebendige Vortragsweise. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 26. November, um 18 Uhr im Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Düsseldorfer Straße 30 in Jülich statt. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung beträgt sieben Euro. Die Evangelische Erwachsenenbildung bittet um Anmeldung unter Telefon 02461/9966-0 oder per E-Mail unter eeb@kkrjuelich.de.

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