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Pfarrer Wynens Abschiedsgruß: „Gehet hin in Frieden.”

Von: sh
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Blumiger Abschied: Noch in der Kirche gab es erste Präsente für den scheidenden Pfarrer Wynen (links), im Jugendheim feierte man dann noch gemeinsam den letzten „Arbeitstag” des 66-Jährigen. Foto: S. Herrmann

Eschweiler. „Gehet hin in Frieden.” Es war sein letzter Gruß in Weisweiler. Seine letzte Messe. Er sagte es ohne Pathos, vielmehr schlicht und bescheiden.

Über drei Jahrzehnte bestimmte er als Pfarrer von St. Severin das Leben in Weisweiler mit. Und auch für die Pfarrgemeinde St. Johann Baptist in Hücheln war er lange Zeit verantwortlich. Nun also ist Schluss für den 66-Jährigen, Franz-Josef Wynen geht in den Ruhestand.

Zu seiner letzten Heiligen Messe waren sie alle gekommen: langjährige Weggefährten, Freunde, Bekannte, Verwandte. Kirchenvertreter ebenso wie Politiker, Alte wie Junge, Schützen und Chöre - sie alle bereiteten Pfarrer Wynen einen gebührenden Abschied in „seiner” alten Kirche St. Severin.

Dort verlas Domkapitular Karl-Heinz Teut schließlich die Entpflichtungsurkunde von Bischof Heinrich Mussinghoff und Pfarrer Josef Wienand den Bischofsbrief. Für Franz-Josef Wynen, der nun noch als Subsidiar in der Gemeinschaft der Gemeinden Inden-Langerwehe, seiner neuen Heimat, tätig sein wird, ist es ein selbst gewähltes Ende.

Zu seiner letzten Messe am Sonntag sangen auch die Aushängeschilder der Weisweiler Pfarre, der Kirchenchor sowie der Kinder- und der Jugendchor gemeinsam für ihren Priester. Applaus gab es dafür nicht nur von Wynen, sondern von allen Messbesuchern.

„Dass wir drei Chöre hier in Weisweiler haben, macht mich stolz”, dankte Wynen auch allen anderen ehrenamtlichen Helfern, die während seiner Zeit mit dazu beitrugen, dass die herzlichen menschlichen Begegnungen in und außerhalb der Kirche ein Markenzeichen von St. Severin wurden.
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