Pendler hoffen auf Beistand gegen die Schließung des Nothberger Bahnhofs

Von: bine
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Zügige Verbindung
Die Pendler wollen ihre zügige Verbindung nach Köln oder Aachen behalten: Sie kämpfen mit Unterschriftenaktionen gegen die Schließung des Nothberger Bahnhofs und hoffen auf Unterstützung durch die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Süd, die sich ihre Sorgen anhörten. Foto: Sabine Bergs

Eschweiler. Es war eine gemütliche Runde, in der sich die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Süd trafen. Doch schnell wurde aus dieser Runde ein Ort, an dem über Vergangenheit und Zukunft der Stadtteile Bergrath, Bohl, Hastenrath, Nothberg, Scherpenseel und Volkenrath philosophiert wurde.

Sicherlich wurde einiges in den vergangen Jahren getan, aber es müsse noch sehr viel in den einzelnen Orten verbessert werden, von behindertengerechten Zugängen zur Bushaltestellen am Nothberger Kreuz, dem gerade wieder freigegebenen Tunnel an der Ecke Kopfstraße in Bergrath bis hin zu zahlreichen Spielgelegenheiten für Kinder in den südlichen Stadtteilen der Stadt. Probleme und Baustellen gibt es viele, und Bürger jeder Altersgruppe sind davon betroffen - das wurde bei der Ortsbegehung deutlich.

Im Verlauf des Tages trafen die SPD-Vertreter immer wieder auf Bürger, die ihren Anliegen Gehör verschaffen wollten. Denn viele Probleme betreffen zwar nicht die ganze Stadt, sind aber für die Menschen in den Stadtteilen wichtig. Ein Beispiel ist der Nothberger Bahnhof: In einer Unterschriftenaktion wenden sich zahlreiche Pendler gegen die Schließung des Bahnhofes an seinem 100. Geburtstag verhindern.

Viele Berufstätige nutzen diesen Bahnhof, um nach Köln und Aachen zu kommen, bald können sie das nicht mehr. Am 12. Dezember soll der Bahnhof in Nothberg seine Pforten schließen, der kleine Haltepunkt vor Langerwehe, der durch seine behindertengerechte Gestaltung, die Parkmöglichkeiten und seine Lage gerade zu den Stoßzeiten viel frequentiert ist.

Die Pendler fühlen sich von der Deutschen Bahn verlassen und erhoffen sich Unterstützung durch die Stadt. Derzeit fährt man von Nothberg nach Köln in nur 42 Minuten, künftig sind es, wenn man wie von der Bahn geplant auf die Regionalbahn umsteigt, bis zu 20 Minuten mehr - Zeit die den Pendlern täglich beim Leben verlorengeht, während die Bahn selber durch die Schließung des Bahnhofes zwei Minuten für den Regionalexpress spart.

Eine andere Gruppe Eschweiler Bürger, die Fußballer des SV Nothberg, hoffen auf ein neues Fußballheim, ein Haus , das nicht gesundheits-gefährdend ist wie das aktuelle, wo keine losen Platten in den Duschen zu finden sind oder Schimmel an den Wänden, etwas wofür man sich nicht schämen müsse, wenn die Fußballvereine der Region zum Turnier eintreffen.

Auch die Bürgersteige an der Grachtstraße, Antoniusstraße und Wilhelmstraße sind ein Punkt, an dem dringend gearbeitet werden müsse. Nicht zu vergessen der Bergrather Friedhof an der L11 oder der Spielplatz in der Nähe des Bergrather Fußballplatzes.

An diesen und anderen Punkten bei der Ortsbegehung wurde eines deutlich: Es gibt viel zu tun, und die Aufgaben werden nicht weniger, wenn man die zahlreichen Wünsche der Bürger dafür betrachtet, um die Wohn- und Lebensqualität in Eschweiler zu steigern.
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