Radarfallen Blitzen Freisteller

„Outdrops“-Duo überrascht am Markt mit drittem Mann

Von: jlm
Letzte Aktualisierung:
6060210.jpg
Begeisterten ihre Zuhörer: Harald Dick, Kurt Berresheim und Wolfgang Weides (v.l.). Foto: Julia Meuser

Eschweiler. Für die Besucher des Culture-Cafés am Markt gab es am Freitagabend kein Halten mehr. Alle lauschten der Band „Outdrops“, die Interpretationen verschiedenster Songs aus den Musikrichtungen Country, Blues und Garagenrock zum Besten gab, und so manch einer konnte gar nicht anders, als mit Händen und Füßen dem Rhythmus nachzugehen.

„Outdrops“, das sind Wolfgang Weides an der Gitarre und Kurt Berresheim an der Snaredrum, die auch abwechselnd ihr gesangliches Talent unter Beweis stellten. Bereits seit insgesamt zwölf Jahren machen sie Musik, zu Beginn jeweils in unterschiedlichen Formationen. Die Musiker lernten sich durch eine Annonce in der Zeitung kennen und gründeten prompt gemeinsam ihre erste Band. Ganz klassisch, old-school und ganz ohne das Internet, schmunzeln die selbst ernannten Kinder der 70er. Vor zwei Jahren gründeten sie schließlich auf den Trümmern einer zerbrochenen Band ihre jetzige: „Outdrops“.

Für ihren Auftritt im Culture-Café überlegten sie sich jedoch etwas Besonderes. Zur Überraschung der Zuschauer traten sie an diesem Abend nämlich das erste Mal zu dritt auf. Harald Dick, der Weides und Berresheim an der Mundharmonika unterstützte und die Besucher von seinem Talent von Beginn an überzeugte, hatte die beiden Musiker bei ihrem letzten Auftritt angesprochen, und dann ging alles ganz schnell. Insgesamt hätten sie einmal gemeinsam geprobt, der Anteil an Improvisation sei also sehr hoch, lachen die Musiker. Für sie sei das kein Problem, sie würden hoffen, für die Zuschauer auch nicht.

Und so war es auch. Mit Witz und Humor bewiesen die drei Musiker ihr Talent und sorgten mit Songs von Elvis Presley bis hin zu Radiohead für tolle Stimmung und einen gelungenen Abend. Bei der Zusammenstellung ihres abwechslungsreichen Programms orientieren sich die drei Musiker nicht an aktuellen Trends, erklärt Wolfgang Weides. Vielmehr wollen sie einfach Songs spielen, die gut sind, egal aus welcher Richtung oder Zeit sie stammen.

Dabei interpretieren sie die Songs auf ihre Art, ihr Ziel ist es also nicht, identisch nach zu spielen. Mit möglichst einfachen Mitteln dynamische, stimmungsvolle Musik erzeugen, so ließe sich ihr Konzept zusammenfassen, mit welchem sie auch die Besucher des Culture-Cafés überzeugen und begeistern konnten.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert