Ortsvereinsschießen der St.-Hubertus-Schützenbruderschaft

Von: kaba
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Die Schützen der KG Prinzengilde machen den Anfang beim Ortsvereinsschießen. Schießmeister Conny Mohren (rechts) und Schießmeister Christof Wiesen (2.v.rechts) leiten das Schießen. Foto: Katja Bach

Eschweiler. Das Ortsvereinsschießen gehört zur Bergrather Tradition. Seit über 15 Jahren richtet die St.-Hubertus-Schützenbruderschaft Bergrath diesen Wettkampf aus und jedes Jahr melden sich mehr Vereine, die sich beteiligen wollen.

„Jeder Verein schickt ein Team von sechs Leuten in den Wettbewerb“, erklärt Schießmeister Conny Mohren. Jeder Teilnehmer schießt dann auf insgesamt drei Streifen, auf denen kleine Zielscheiben abgebildet sind. Je mittiger, desto besser. Für manchen, der noch nie zuvor geschossen hat, gar nicht so einfach, weiß auch Mohren.

„Deshalb gab es gestern ein Probeschießen“, erklärt er. Außerdem werde man bei diesem Probeschießen auch von den Schießmeistern in Sachen Waffengebrauch und Wettkampfablauf eingewiesen, berichtet er weiter.

Zehn Teilnehmer

In diesem Jahr haben sich zehn Vereine zum Ortsvereinsschießen angemeldet. Die jüngste Schützin ist dieses Mal erst 15 Jahre, der älteste zielt mit über 70 noch auf die Scheibe. Den Anfang machte die KG Prinzengilde, gefolgt von den Regimentstrompetern Bergrath. Nach den Karnevalisten traten die Fußballer von Falke Bergrath an.

Außerdem die Mitarbeiter der Sparkassendienststelle Bergrath, die freie evangelische Gemeinde und die Ortsinteressengemeinschaft Bergrath. Aber auch der Gemeindekreis St. Antonius sowie die KGS Bergrath ließen es sich nicht nehmen, am Schießen teilzunehmen. Den Abschluss machten dann die Theatergesellschaft Fröhlichkeit und die Schützenfrauen der St.-Hubertus-Schützenbruderschaft.

Der Wettkampf lief in diesem Jahr recht zügig ab – nicht zuletzt dank der neuen Schießanlage. Im vergangenen Jahr hat die Bruderschaft nämlich eine neue Anlage eingerichtet, die mit der neusten Technik ausgestattet ist, so dass zum Beispiel die Schießstreifen auf Seilzügen automatisch in die richtige Position gefahren werden können.

„Die neue Anlage ist super und spart vor allem einiges an Zeit. Nicht nur während des Schießens, sondern auch beim Auf- und Abbau“, freut Schießmeister Christof Wiesen. Er und ein weiterer Schießmeister, Josef Kappes, achteten am Freitag auf die Sicherheit.

Ergebnisse erst später

Die Auswertung übernimmt Christoph Zander. Aus den Vereinsteams werden die Ergebnisse der vier stärksten Schützen gewertet und auch der beste Schütze des Gesamtwettbewerbs erhält eine Auszeichnung für seine Leistung. „Allerdings werden heute noch keine Ergebnisse preisgegeben“, erklärt Conny Mohren. „Die Veröffentlichung der Sieger und die Siegerehrung finden am Hubertusfest am 2. November statt.“

Das Hubertusfest ist das Patronatsfest der Schützenbruderschaft Bergrath. Erst im November wird also klar sein, wer den Pokal des Ortsvereinsschießens in diesem Jahr errungen hat und ihn dann im kommenden Jahr verteidigen darf.

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