Open-Air-Festival „Rock the farm” steigt am Samstag

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Wo sonst Schafe und Pferd die Stille genießen, werden am Samstag die Lautsprecher zum Vibrieren gebracht: Julian Wolff, hier mit seinem Vater Michael, ist der Organisator von „Rock the farm”, das in Gressenich jungen Bands die Möglichkeit bietet, sich zu präsentieren. Foto: H. Eisenmenger

Eschweiler/Stolberg. Gleich sieben Bands werden am Samstag bei „Rock the farm” die Lautsprecher zum Vibrieren bringen. Mit dem „jungen” Rockkonzert auf der Wolff-Farm im Gressenicher Wald macht Julian Wolff seinem Vater Michael als Mitbegründer des beliebten Open-Air-Festivals „Woodstöckchen” alle Ehre.

Im Gegensatz zu Woodstöckchen treten bei „Rock the farm” allerdings nur sehr junge Bands auf.

„Für junge Bands gibt es hier in der Gegend nicht allzu viele Möglichkeiten, sich zu präsentieren und vor Publikum zu spielen”, erzählt der 18-Jährige, der in der Band „Suiciety” spielt und Berufsmusiker werden möchte. Speziell die Erfahrung auf der Bühne und das Feedback des Publikums seien unentbehrlich, um sich musikalisch weiterzuentwickeln, erklärt Julian Wolff.

Darum will der junge Mann „Rock the farm” nicht als einmaliges Konzert verstanden wissen, sondern als dauerhafte Plattform. Einer Plattform, die Newcomer dabei helfen soll, musikalisch Fuß zu fassen. Starthilfe bekommt „Rock the farm” von „Woodstöckchen”: „Wir bekommen die Außenbühne zur Verfügung gestellt. Das ist super, weil unsere finanziellen Möglichkeiten begrenzt sind.” Die Auftritte von sieben Bands auf einen Abend zu verteilen, ist eine organisatorische Herausforderung. Die strikte Einhaltung des straff gespannten Zeitplans hat dabei oberste Priorität.

„Unframed Atrophy” aus der Eifel machen den Anfang. Ihr Stil ist eine Mischung aus Metal und Alternative. Der zweite Akt des Abends ist der Auftritt von „Einweg”. Das ist eine Formation aus Stolberg, deren Musik zwischen Punk und Swing angesiedelt ist.

Aus der Kupferstadt kommt gleichfalls „Suiciety”, die Band des Organisators. Der Bandname ist ein Wortspiel und bezieht sich auf die Begriffe „Society” (Englisch für Gesellschaft) sowie „Suicide” (Selbstmord). „Unsere Musik ist ein Mix aus Metal, Alternative und Rock”, umbeschreibt es Julian Wolff.

Die Eschweiler Musikszene ist bei „Rock the farm” ebenfalls stark vertreten: Gleich vier Bands - „Neverending”, „Bridges to Break”, „Development Disorder” und „Raise 1st” - kommen aus der Indestadt. Die Marschrichtung von „Neverending” ist eine Kombination aus Grunge, Punk und Rock. Im Fokus von „Bridges to Break” steht ein Mix aus Rock und Alternative.

Das ist auch die Richtung, in die die Musik von „Development Disorder” - die Band stand im August schon beim „Woodstöckchen”-Festival auf der Bühne - geht. Ebenfalls eine Mischung aus Rock und Alternative, aber mit einem „Schuss” Punk, das ist der Sound, mit welchem sich die Gruppe „Raise 1st” empfiehlt.

Sieben Bands also, und alle wollen die Plattform nutzen.
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