Olympische Spiele am Strand von Ameland

Von: nins
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Etwa 50 Jugendliche verbringen
Etwa 50 Jugendliche verbringen zwei Wochen ihrer Ferien mit dem Ferienwerk Weisweiler im Haus Apollo auf Ameland. Foto: Nina Schiffeler

Ameland/Eschweiler. Seit gut anderthalb Wochen befindet sich schon die erste Gruppe des Ferienwerks Weisweiler auf der niederländischen Insel Ameland. Etwa 50 Kinder verbringen im Rahmen der Jugendfreizeit zwei Wochen ihrer Ferien auf der Insel.

In diesen zwei Wochen bleibt kein Wunsch offen, denn das Betreuerteam garantiert ein abwechslungsreiches und ausgewogenes Programm anbietet.

Nach einem verregneten und nassen Start ließ sich nach drei Tagen aber doch die Sonne blicken und das Programm konnte volle Fahrt aufnehmen. Neben festen Programmpunkten - wie eine Treckerfahrt zum Aussichtspunkt am Ende der Insel, einem abendlichen Lagerfeuer am Strand und dem Betreuersuchspiel, bei dem es gilt, die verkleideten Betreuer zu finden und zu erkennen - gibt es auch viele Spiele. Dazu zählen eine Schnitzeljagd und ein „Familienduell”, bei dem die Kinder in Gruppen aufgeteilt werden, in diesen Gruppen Familiennamen erhalten, sich dementsprechend verkleiden, und dann gemäß dem Motto „Wir haben 100 Leute gefragt, nennen sie?” raten.

Zur Mitte der Fahrt drehte das Team sogar die Zeit vor: Im und ums Haus Apollo schneite es, im ganzen Haus roch es nach frisch gebackenen Plätzchen und es tönte „Jingle Bells” und „Last Christmas” durch die Räume. Zum Bergfest mit dem Thema „Weihnachten” hatten die Betreuer in einer Nacht-und-Nebel-Aktion den Aufenthaltsraum in weihnachtlichen Glanz getaucht. Nach dem „verschneiten” Weihnachtsfrühstück ging es ans Basteln und Spielen.

Ein Spiel war das Weihnachtsbaum-Weitwerfen, welches ein traditioneller Brauch auf Ameland ist. An weiteren Stationen in und um das Haus mussten Weihnachtslieder gegurgelt und erraten werden, es gab ein Keks-Wettessen, eine „Glühweinstaffel”, bei der Wasser durch einen Parcours befördert werden musste, und vieles Weihnachtliches mehr. Am Nachmittag folgte dann zunächst eine Vorstellung von weihnachtlichen Gedichten und Sketchen verschiedener Gruppen, bevor das Betreuerteam eine eigene Interpretation der Weihnachtsgeschichte in Form eines improvisierten Krippenspiels darbot.

Abgerundet wurde der Bergfesttag mit einer ausgelassenen Disco. Während der Fahrt wurde die Zeit nicht nur vorgedreht, sondern auch ein ganzes Stück zurück. Bis in die Zeit der alten Griechen. Denn das Tagesspiel - ein über den ganzen Tag andauerndes Stationsspiel - wurde unter dem Motto der Olympischen Spiele begangen. Bereits morgens wurde in den Gruppen, in denen an diesem Tag gespielt wurde, gefrühstückt und der Aufenthaltsraum war mit selbstgebasteltem Efeu und Olympischen Ringen geschmückt, bevor es hieß: „Mögen die Spiele beginnen!” An den Stationen, die sich an der Unterkunft der Gruppe, am Strand, im nahe gelegenen Wald und am Spielsee in der Nähe des Hauses befanden, traten jeweils zwei Gruppen in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an. Wettbewerbe waren hierbei Schwimmen, Sprinten, Staffellauf und Weitwurf.

Auf der Fahrt des Ferienwerks in das Haus „Apollo” wurde - im 41. Jahr - ein abwechslungsreicher Urlaub geboten, mit Spielen und mehr.
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