Radarfallen Blitzen Freisteller

Ohne genaue Prüfung wird niemand ein Roter Funke

Von: se
Letzte Aktualisierung:
4448527.jpg
Für tauglich befunden: Stabsarzt Michael Henkel (Mitte) nahm mit Guido Streußer alias „Schwester Schön“ die Taufe neuer Roter Funken vor. Foto: Sonja Essers

Eschweiler. Mit dem Schlachtruf „Bumbum Hurra“ eröffnete Präsident Hubert Deutz das Erbsensuppenessen der KG Rote-Funken-Artillerie. Im Jubiläumsjahr fand die traditionelle Veranstaltung zusammen mit den Damen der Gesellschaft in der Weisweiler Festhalle statt. Zunächst begeisterte die Formation Brass & Spaß das Publikum und brachte die Festhalle mit karnevalistischen Hits zum Kochen.

In seiner anschließenden Rede ließ Ex-Präsident Raimund Kamps die Geschichte des Vereins noch einmal Revue passieren und wies auf das Jubiläumsbuch hin. Für seinen informativen und zugleich humoristischen Vortrag erntete der ehemalige Präsident der Roten Funken vom Publikum viel Applaus. Bereits zu Beginn seiner Rede wies Kamps auf den folgenden Programmpunkt hin: „Sollten sie schon Hunger haben, ich kann sie beruhigen – nach meiner Rede kommt die Suppe.“ Nachdem diese ausgeteilt war, ließen es sich die Besucher zu den Klängen der HSO-Band unter der Leitung von Holger Gilles schmecken.

Für einen besonderen Programm-Höhepunkt an diesem Abend hatte Ehrenmitglied Willy Jouhsen gesorgt. Dieser konnte den bekannten Kölner Redner Hans Hachenberg alias „De doof Nuss“ überreden, noch einmal zurück auf die Bühne zu kehren. „Willy und ich kennen uns schon seit fast 50 Jahren“ erklärte Hachenberg „damals habe ich ihn oft mit seinem Fanfarenkorps auf Veranstaltungen in Köln getroffen und ihm zuliebe bin ich heute Abend hier.“ Der 87-jährige Redner, der sich in seinen Vorträge überwiegend mit dem Thema Familie auseinandersetzte, erntete an diesem Abend für seine Rede vom begeisterten Publikum stehend dargebrachte Ovationen.

Auch in diesem Jahr mussten die Täuflinge sich einer Tauglichkeitsprüfung unterziehen, um in den Verein aufgenommen werden zu können. Diese wurde vom Stabsarzt (Michael Henkel) und seiner Gehilfin Schwester Schön (Guido Streußer) fachmännisch „exzerziert“. Sechs Täuflinge standen zur Aufnahme an, die sich verschiedenen Prüfungen (Lieder singen, Witze erzählen und tanzen) unterziehen mussten. Besonders die Tauglichkeitsprüfung durch Michael Henkel und Guido Streußer ist in jedem Jahr eine Darbietung der Extraklasse und sorgte beim Publikum für viele Lachtränen. Nachdem alle Täuflinge den Funkeneid geschworen hatten, begrüßte die Gesellschaft sechs neue Mitglieder in ihren Reihen: Tim Kothes, Sven Busenius, Matthias Wilkens und Manuel Wilkens, Sven Hinrichs sowie Dr. Rudolf Zimmermann.

Auch der Präsident muss ran

„Da wir in diesem Jahr unser Jubiläum feiern, muss auch der Präses auf Tauglichkeit geprüft werden“, erklärte Henkel. Deutz bestand. Weiter ging das Programm mit Ehrungen des Karnevalskomitees. Komitee-Vizepräsident Manfred Wienands überreichte Funkenmitglied Hubert Gilles die höchste karnevalistische Auszeichnung, den BDK Orden in Gold mit Brillanten.

Nach den Auszeichnungen begeisterten die Funkentöchter das Publikum. Auch Peter Deutschle alias „Ene Jong us em Läve“ erntete für seinen Vortrag, der sich unter anderem mit der Insolvenz der Alemannia beschäftigte, viel Applaus. Den Schlussakkord setzten die Original Eschweiler, die das Publikum noch ein letztes Mal von den Stühlen rissen.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert