Eschweiler - Oase feiert zum letzten Mal: Ein wenig Wehmut ist schon dabei

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Oase feiert zum letzten Mal: Ein wenig Wehmut ist schon dabei

Von: ista
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Zum letzten Mal feierten jetzt
Zum letzten Mal feierten jetzt Teilnehmer, Eltern und Betreuer in der Oase traditionell den Abschluss der Ferienspiele. Foto: Kristina Mönch

Eschweiler. Sie gehen mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Für die Teilnehmer und die Betreuer sind jetzt die letzten Ferienspiele des Kinder- und Jugendtreffs Oase zu Ende gegangen.

Nach knapp 30 Jahren wird es die Einrichtung so nicht mehr geben. In naher Zukunft zieht das Team der Mobilen Jugendarbeit in die Räume an der Hehlrather Straße und die bisherige Chefin der Oase, Rita Szabo, wird in die Räume unter der Stadtbibliothek ziehen. Dort wird sie einerseits die Babybegrüßung übernehmen und die Freistundenbetreuung der Realschüler beaufsichtigen, andererseits aber noch in einer Übergangsphase die Nachbetreuung der Kinder übernehmen, die bisher noch nicht in die Ganztagsbetreuung über die Schulen integriert sind. Die Offenen Ganztagsgrundschulen sollen nämlich zukünftig die Kinder aus der Oase aufnehmen.

Rund 40 Eltern, Kinder und Betreuer nutzten deshalb am Donnerstabend die Möglichkeit zu einem letzten gemeinsamen Beisammensein in den alten Räumen. Beim Grillen und einer aufregenden Spielenacht konnten alle die letzten Wochen, Jahre und Monate noch einmal Revue passieren lassen. Denn gemeinsam haben alle eine Vielzahl schöner Momente erlebt. Viele Teilnehmer haben auch später wieder den Weg als Betreuer zurück in den Jugendtreff gefunden.

Nun müssen sich alle von dem Angebot der Oase verabschieden. Besonders traurig dürften die Kinder sein, die auch an den Ferienspielen im Herbst und Frühjahr teilgenommen haben. Denn die Oase war eine der wenigen Einrichtungen in Eschweiler, die auch außerhalb der Sommerferien den Kindern eine Plattform geboten hat.

Mit einem gemeinsamen Katerfrühstück am Freitagmorgen wird für alle eine aufregende und schöne Zeit zu Ende gehen. Denn auch in diesen Sommerferien wurde den Jungen und Mädchen wieder viel geboten. Neben einem Besuch im Irrland in Kevelear, dem Continium in Kerkrade und im Snowworld Landgraaf fanden auch die Angebote rund um Eschweiler regen Anklang. Besonders viel Spaß hatten die jungen Teilnehmer beim Geocaching in Dürwiss am Anfang dieser Woche. In verschiedenen Gruppen zu verschiedenen Themen konnten sich die jungen Entdecker auf den Weg machen.

„Es tut weh, aber wir freuen uns auch auf das, was kommt”, so Szabo. Denn jedem Ende wohnt bekanntlich ja auch ein Anfang inne.
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