Nur noch ein Spieler auf dem Feld: Halbfinale abgebrochen

Von: sh
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Der Fuchscup-Sieger 2009 kommt aus dem Sportpark am See: Die Zweitvertretung von Germania Dürwiß sicherte sich den Hallentitel bereits zum vierten Mal. Foto: Stefan Herrmann

Eschweiler. Die Könige des Fuchscups 2009 - der inoffiziellen Hallenstadtmeisterschaft für die zweiten Mannschaften - sind die Kicker von Germania Dürwiß. In einem spannenden wie hitzig geführten Finale setzten sich die Spieler von Trainer Dirk Schumacher knapp mit 2:1 gegen den SCB Laurenzberg durch.

Dabei sah es zunächst gar nicht gut aus für den B-Ligisten. Im Auftaktspiel des Turniers unterlagen die Germanen Rhenania Lohn 0:1. Danach aber marschierte die junge, talentierte Truppe unaufhaltsam ins Finale: In der Gruppenphase schlug man den späteren Endspielgegner SCB klar mit 4:0, und auch beim 5:0 über Fortuna Weisweiler ließen die Mannen aus dem Sportpark am See nichts anbrennen.

Im Halbfinal-Duell der B-Ligisten hatte schließlich Rhenania Eschweiler das Nachsehen. 4:1 für Dürwiß hieß es nach zwölf Spielminuten. Felix Haupts sorgte früh für die 1:0-Führung (4. Minute), ehe Nino Sehovic mit einem Doppelpack erhöhte (8. und 10.). Der zwischenzeitliche Ausgleich der Rhenanen durch Sven Leibel (12.) brachte die Dürwisser nicht mehr ins Schwimmen. Bessard Osmani sorgte mit der Schlusssirene für den 4:1-Endstand.

Mit dem 2:1-Siegtreffer im Endspiel gelang Sehovic dann nicht nur die Turnier-Entscheidung zugunsten seines Teams, mit acht Treffern wurde der Stürmer auch erfolgreichster Angreifer des Fuchscups.

Da hatten sowohl Felix Haupts (Dürwiß) als auch Stephan Dressen (Laurenzberg) die genoppten Fußballhallenschuhe bereits ungewollt ausgezogen. Nach einer Rangelei abseits des Balls kurz vor dem Halbzeitpfiff zeigte Schiri Anton Pohl beiden Akteuren die rote Karte.

Die Pause im zweimal zehn Minuten langen Endspiel kühlte die Gemüter nur kurzzeitig ab. Denn mit einem Drehschuss aus kurzer Distanz erzielte Thomas Dohmen den 1:0-Führungstreffer für Laurenzberg (11.). Es folgten Pfostenschüsse hüben wie drüben in einer packenden, aber auch mit einigen Nickligkeiten gespickten Partie.

Nach einer Ecke gelang Dürwiß der Ausgleich. Flach unten links schlug die Filzkugel von Nino Tings ein (16.), bevor Sehovic den vierten Triumph seit 1997 von Germania Dürwiß 2 beim eigenen Fuchscup besiegelte.

15 Begegnungen und ein Neunmeterschießen erlebten hunderte Besucher in der Sporthalle des Berufskollegs. Über die beste Zuschauerresonanz seit Jahren freuten sich nicht nur die Ausrichter von Germania Dürwiß, auch Johannes Gastreich vom Sponsor Raiffeisen-Bank Eschweiler schnupperte auf der Tribüne begeistert Budenzauber-Luft.

Titelverteidiger Falke Bergrath musste dieses Mal im Halbfinale gegen Laurenzberg die Segel streichen. Das Spiel endete mit einem Regel-Sonderfall: 2:0 hatte der SCB bereits durch Tore von Dohmen (6.) und Dreßen (10.) geführt, bevor Ali Osman Kalayci (12.) kurz vor Schluss den Anschlusstreffer erzielte.

Nach einer Notbremse musste Falken-Keeper Oktay Levi für eine Zwei-Minuten-Strafe das Feld verlassen. Doch damit hätten die eh schon dezimierten Bergrather nur noch einen Feldspieler auf dem Platz gehabt. Somit wurde die Begegnung kurz vor dem regulären Abpfiff beim Stand von 2:1 abgebrochen.

Im Neuenmeterschießen um den dritten Platz zwischen den Falken und Rhenania Eschweiler wurde dann mehr geschippt denn geschossen. Nach je sechs Schützen sackten die Kicker vom Waldstadion durch ein 3:2 schließlich die 50-Euro-Prämie für den untersten Platz auf dem Treppchen ein.

Mit Germania Dürwiß 2 stand am Ende ein verdienter Sieger ganz vorne beim Fuchscup 2009. Laurenzberg, verstärkt durch einige Spieler der 1. Mannschaft, hatte den B-Ligisten allerdings am Rande einer Niederlage.

Der Fußball rollt auch in den kommenden Tagen. Am Mittwoch geht es beim Raiffeisen-Cup um alles. Los gehts um 17.45 Uhr in der Sporthalle an der August-Thyssen-Straße. Am Wochenende finden dann sowohl die Hallen-Fußballstadtmeisterschaft als auch die Vorrunde des Indepokals statt.
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