Nur die Bademeister dürfen nicht ins kühle Nass

Von: Christina Handschuhmacher
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Schon die Kleinsten suchen Abkühlung im Wasser: Nora Gatto (links) mit Sohn Guiseppe, elf Monate alt, und Lena Maciejczyk mit ihrem einjährigen Sohn Milan (r.). Foto: Handschuhmacher

Eschweiler. Nicht nur die Temperaturrekorde für den Sommer 2013 purzeln momentan. Auch im Freibad Dürwiß geht es in diesen Tagen rekordverdächtig zu – jedenfalls was die Besucherzahlen angeht. Exakt 3634 Besucher zählte man am Sonntag im Dürwisser Freibad – der bisherige Rekordwert für das Jahr 2013.

Und auch bei den tropischen Temperaturen am Montag hätte wohl der eine oder andere das Dürwisser Freibad dem unklimatisierten Büro vorgezogen.

Schwimmmeistergehilfin Beate Staab ist in diesen Tagen voll in ihrem Element. „Ich mag einfach die Arbeit mit den Menschen. Man weiß nie, was einen heute erwartet, und das macht die Arbeit so spannend“, sagt die 49-Jährige.

Mit vier Kollegen behält sie das Treiben in den zwei großen Becken im Blick, aber nicht nur die Beckenaufsicht zählt zu ihren Aufgaben. „Wir sind für alles zuständig, was den Aufenthalt der Gäste angenehmer macht“, sagt Staab. „Dazu zählen die Reinigungsarbeiten in und ums Becken; genauso habe ich heute schon eine Zecke entfernt und Pflaster verteilt.“

Schwacher Saisonstart

Und so richtig Spaß macht die Arbeit dann natürlich erst, wenn im Freibad auch was los ist. Staab: „Die Saison hat relativ schwach angefangen, aber nun hatten wir ja schon ein paar recht schöne Tage.“ Seit der Eröffnung Mitte Mai kamen bereits knapp 19.000 Gäste ins Freibad und aller Voraussicht nach wird sich diese Zahl noch mehr als verdoppeln: Im vergangenen Jahr zählte das Freibad in der Saison nämlich über 45.000 Besucher.

Mit den Beinen im Wasser baumeln, auf der Liegewiese relaxen, Beachvolleyball spielen, die Wasserrutsche hinunterheizen oder ein paar Bahnen durchs Wasser ziehen – all das ist im Freibad in Dürwiß möglich. Allerdings nur für die, die ins Wasser dürfen. Dazu zählen die Bademeister nämlich nicht. Sie müssen am Rand bleiben und den Überblick bewahren. Ins Wasser springen sie nur, wenn sie rettend eingreifen müssen.

Und wie kühlt man sich als Bademeister ab, wenn man nicht ins Wasser darf? Beate Staab – seit 22 Jahren im Dienst – weiß Rat: „An der Brause kühle ich meine Arme und Beine mit kaltem Wasser, das ist erfrischend.“

 

 

 

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