Nothberger Fanfarentrompeter: Musikalisches Feuerwerk zum 60.

Von: se
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Sie präsentierten sich am Samstag von ihrer besten Seite: Die Mitglieder der Nothberger Fanfarentrompeter zeigten den Besuchern in der Weisweiler Festhalle ihr Können. Foto: Sonja Essers

Eschweiler-Weisweiler. Um kurz vor 20 Uhr gingen die Lichter in der Weisweiler Festhalle aus. Die Spannung vor und hinter der Bühne stieg an. Wenige Sekunden später war es soweit. Die Scheinwerfer leuchteten auf. Der erste Ton fiel. Zu ihrem 60-jährigen Bestehen veranstalteten die Nothberger Fanfarentrompeter am Samstagabend ein Jubiläumskonzert in der Weisweiler Festhalle.

Viele Gäste waren gekommen, um sich die 25 Musiker, um ihren musikalischen Leiter Stephan Breuer anzuschauen und natürlich anzuhören. Und die Gastgeber zeigten sich von ihrer besten Seite. Von rockig bis ruhig und wieder zurück. Bereits im ersten Teil ihres Programms zeigten die Nothberger Fanfarentrompeter ihre musikalische Vielfalt und begeisterten das Publikum mit Hits wie „Thriller“ von Michael Jackson, einem Medley der Gruppe Pur sowie mit bekannten Hits von Lionel Richie. Bei letzterem Medley glänzte Solist Martin Brandt an der Posaune. Auch Stephan Breuer präsentierte an diesem Abend sein ganzes Können und glänzte als einer der Hauptsolisten an der Trompete.

Für ihr Opening, das anspruchsvolle Stück „Thriller“ von Michael Jackson, hatten sich die Musiker Verstärkung aus den eigenen Reihen geholt. Eine Abordnung der Showtanzgruppe Nothberg unterstützte die Truppe. Doch das waren nicht die einzigen Gäste an diesem Abend. Zwischen den beiden Auftritten der Gastgeber, sorgten die Kroetsch für Stimmung und heizten den Gästen mit eigenen und anderen kölschen Hits richtig ein. Die beliebte Mundartgruppe aus der Indestadt ist nicht nur seit vielen Jahren Gast beim musikalischen Vatertag in Nothberg, sondern feierte in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen. „An diesem Abend stehen 90 Jahre Eschweiler Musikgeschichte auf der Bühne“, sagte Uwe Müller, Geschäftsführer der Nothberger Fanfarentrompeter.

In ihrem zweiten Programmteil setzten auch die Nothberger auf Stimmung und Karneval. Hits wie „Wahnsinn“, „Hallelujah“ oder „Pirate“ holten die Gäste von den Stühlen und ließen sie auf diesen tanzen. Doch für diesen Abend hatten sich die Musiker nicht nur musikalische Neuheiten überlegt. Sie präsentierten sich auch in neuen Bühnenoutfits. Bestanden diese in der ersten Hälfte aus feinen schwarzen Anzügen samt Krawatte, wurde das Outfit im zweiten Teil, passend zum Programm, etwas lockerer. Anzugjacke und Krawatte verschwanden und wurden mit Hosenträgern ersetzt.

Zum Abschluss ihres Programms zeigten die Musiker beim Titel „Stammbaum“ von den Bläck Fööss noch einmal ihr ganzes Können und riefen bei dem einen oder anderen Besucher Gänsehaut hervor. Doch das begeisterte Publikum hatte noch nicht genug gehört und forderte eine Zugabe.

Der Laridah riss die Besucher derart mit, dass noch eine weitere Zugabe folgte. Das Publikum honorierte die Leistung der Musiker mit anhaltendem Applaus und die Formation freute sich über den gelungenen Abend, der von Martin Goebbels moderiert wurde.

Schluss war an diesem Abend jedoch noch lange nicht. Nach dem Auftritt der Hauptakteure betraten die Mitglieder der Eddy-Schmidt-Band die Bühne und unterhielten das Publikum mit Covermusik vom Feinsten. „Nun haben wir auch die Möglichkeit zu feiern“, sagte Sebastian Könnicke, Vorsitzender der Nothberger Fanfarentrompeter, der sich über die vielen Besucher und die Stimmung freute.

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