Eschweiler - Notärzte freuen sich über ruhigen Rosenmontag

Notärzte freuen sich über ruhigen Rosenmontag

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Eschweiler. Die Feuerwehr ist zufrieden: „Insgesamt kann man von einem sehr ruhigen Dienstverlauf während des Rosenmontags sprechen”, resümiert Wachleiter Axel Johnen.

Vermutlich aufgrund des doch eher mäßigen Wetters waren nur wenige Rettungsdiensteinsätze am Rand des Zuges zu verzeichnen. So mussten während des Zuges lediglich neun Personen (davon fünf aufgrund übermässigen Alkoholgenusses) ins Krankenhaus transportiert werden.

Im Vergleich zu anderen Jahren eine sehr niedrige Zahl, und erstmalig musste keine Person von den vier eingesetzten Notärzten behandelt werden.

Auch die sanitätsdienstlichen Hilfeleistungen - ohne Transport ins Krankenhaus - waren mit 25 Stück so gering, wie seit vielen Jahren nicht mehr.

Auch waren erneut keine Verletzungen von Zugteilnehmern während des Rosenmontagszuges zu verzeichnen; bei vier gestürzten Personen handelte es sich um Zuschauer am Zugrand.

110 Helfer im Einsatz

Neben insgesamt rund 40 Feuerwehreinsatzkräften standen 70 Einsatzkräfte der Eschweiler Hilfsorganisationen (DRK, MHD und JUH), mit fast 20 zusätzlichen Rettungsfahrzeugen, ständig zur Verfügung, um bei Einsätzen rund um den Zug aber auch beim „normalen Alltagsgeschäft” - welches natürlich auch noch bewältigt werden musste - sofort einzugreifen.

Nach dem Zugende standen zusätzlich noch vier Rettungswagen der Eschweiler Hilfsorganisationen bis gegen 22 Uhr zur Verfügung und führten im Bereich Markt/Dürener Straße/Schnellengasse noch zehn Einsätze durch.

Hierbei musste u.a. ein 14-jähriges Mädchen nach erhöhtem Alkoholgenuss ins Krankenhaus Stolberg, aber auch drei Personen mit Schnittverletzungen ins Krankenhaus Eschweiler transportiert werden.

Die Kräfte der Hauptwache rückten um 10.25 Uhr zu einer Dieselspur im Bereich der Autobahnabfahrt Eschweiler/Rue de Wattrelos aus. Ein unbekanntes Fahrzeug hatte für eine größere Verunreinigung der Fahrbahn gesorgt, so dass auch die Autobahnabfahrt zeitweise durch die Polizei gesperrt werden musste, damit die Verunreinigung durch die Einsatzkräfte beseitigt werden konnte. Um 11.06 Uhr war die Gefahr beseitigt und der Verkehr konnte wieder ungehindert fließen.

Von 12.20 bis 12.55 Uhr musste ebenfalls eine Dieselspur im Aufstellbereich des Rosenmontagszuges auf der Indestraße durch die Kräfte der Feuerwache beseitigt werden.

Um 00.02 rückten ein Löschfahrzeug sowie ein Rettungswagen in die Rundstraße im Ortsteil Weisweiler aus, wo sich eine Person in einem defekten Aufzug befand. Die Person konnte nach kurzer Zeit aus dem Aufzug in der zweiten Etage des Hauses befreit werden und noch den Weg zur Arbeit antreten. Die Besatzung des Rettungswagens brauchte nicht tätig zu werden.

Erst früh um halb 6 ist Ruhe

Im Vergleich zu den letzten Jahren fielen in der Nacht mehr Einsätze für den Rettungsdienst an; insgesamt hatten 20 der insgesamt 43 Einsätze „karnevalsbedingte” Ursachen. Eine Beruhigung des Einsatzgeschehens trat erst am Morgen, gegen 5.30 Uhr ein. Ansonsten waren am Abend zeitweise noch bis zu vier Rettungsfahrzeuge parallel im Einsatz.
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