Neue Bürgerschützengesellschaft: Acht Männer mit großen Plänen

Von: mic
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Diese acht Herren haben die Erste Eschweiler Bürgerschützengesellschaft aus der Taufe gehoben: Für das kommende Jahr planen sie ein großes Fest. Foto: Michael Cremer

Eschweiler. Acht Herren, denen das Wohl ihres Stadtteils Ost sehr am Herzen liegt, haben Großes vor. Im kommenden Jahr soll das erste Eschweiler Bürgerschützenfest gefeiert werden; die Vorbereitungen dafür laufen bereits, und eine Vereinigung, die das Ganze trägt, gibt es auch schon: die Erste Eschweiler Bürgerschützengesellschaft.

Nach dem großen Erfolg des Jugend- und Gemeindefestes, das im September in der Sternheimstraße stattfand, fasste der Gemeindeausschuss von Herz-Jesu den Entschluss, noch einen Schritt weiter zu gehen. Ein erstes Ergebnis ist die Bürgerschützengesellschaft, die in dieser Woche aus der Taufe gehoben wurde. Ihr Vorhaben: ein großes Fest für alle Bürger, das, wenn es gut läuft, zu einer festen Einrichtung werden soll. Der Termin steht noch nicht fest, als Ort hat man den Driesch ins Auge gefasst, wobei auch der Marktplatz mit eingebunden werden soll. Der Erlös ist für einen guten Zweck gedacht.

Beim Gründungstreffen im Haus von Familie Klinkenberg an der Saarstraße stellte Wolfgang Krieger als einer der Initiatoren das Programm in groben Zügen vor. Freitags will man - bei geringem Eintritt - eine (Musik-)Veranstaltung für junge Leute bieten. „Für Samstag ist ein kleines Straßenfest mit anschließendem Festzug geplant. Abends wird es einen großen Volks- und Heimatabend geben.” Veranstaltungsort ist ein großes Zelt, von wo sich sonntags ein Festzug zum Markt bewegen soll; hier ist eine Parade mit anschließendem Rückmarsch zum Zelt geplant.

Für den Abend hat der Festausschuss einen Fackelzug zum Markt angedacht, der in einen großen Zapfenstreich mündet. Danach klingt das Bürgerschützenfest im Zelt aus. Ein außergewöhnlich vielfältiges Musikprogramm auf hohem Niveau werde es geben, verspricht Krieger. Wer den Leiter des Feuerwehrorchesters kennt und beim Gemeindefest war, ahnt, dass Großes in Aussicht steht.

Die Bürgerschützengesellschaft sei bewusst überkonfessionell und für jeden offen, betonen die Gründerväter, zu denen auch Johannes Brosius und Wolfgang Lorsee zählen. Brosius: „Wir sind eine bunte Gemeinschaft, die sich nicht als Konkurrenz zu den Bruderschaften sieht. Im Gegenteil: Wir laden alle Schützenvereine ein, sich zu beteiligen. Jeder ist gerne gesehen.” Beitreten kann man der Bürgerschützengesellschaft durch die einmalige Zahlung von 50 Euro. Damit ist man automatisch Mitglied des Festkomitees, nimmt am Festzug teil und hat freien Eintritt zu den Veranstaltungen.

Mindestens 200 Mitglieder will die Erste Eschweiler Bürgerschützengesellschaft zusammenbekommen; Zweifel daran, dass das Ziel erreicht wird, hat keiner der Beteiligten. In naher Zukunft werde eine konstituierende Sitzung stattfinden, bei der ein - auf das juristisch notwendige Maß reduzierter - Vorstand gewählt werden soll, erläutert Wolfgang Lorsee. Schließlich gehe es nicht um Pöstchenhascherei, sondern um den Spaß an der Freud.

Wie sehr sich der Gemeindeausschuss für Eschweiler-Ost einsetzt, lässt sich auch an einer Veranstaltung ablesen, die für den 8. November geplant ist. Das Gemeindezentrum Herz-Jesu lädt alle Interessierten zu einer Versammlung in die Kirche ein, bei der nach dem Motto „Nun erst recht” eine Frage im Mittelpunkt steht: Was wird aus Herz-Jesu? „In einer gemeinsamen Diskussion wollen wir uns Gedanken darüber machen, wie wir vor dem Hintergrund der weggefallenen Sonntagsmessen unser Gemeindeleben weiterführen können”, sagt Brosius. Zuvor will er kurz die einzelnen Organe der Kirche und deren Aufgaben vorstellen. Beginn ist um 20 Uhr.

Ansprechpartner der neuen Gesellschaft

Wer der Ersten Eschweiler Bürgerschützengesellschaft beitreten will und/oder Fragen zum geplanten Fest hat, kann sich an folgende Ansprechpartner wenden: Johannes Brosius (Tel. 889475), Wolfgang Krieger (Tel. 24024) oder Jürgen Weiland (Tel. 4895).

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