Narrenherrscher in spe treten zur Blutspende an

Von: se
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Dass gute Freunde füreinander da sind, bewies das designierte Prinzengespann. Während Christian Leuchter Blut abgezapft wurde, hielt Frank Lersch seine Hand. Foto: Sonja Essers

Eschweiler. Nervös waren Christian Leuchter und Frank Lersch nicht. Jedoch war das Prinzengespann in spe gespannt, was es erwarten würde. Schließlich war es für die beiden Vollblutkarnevalisten eine Premiere.

Sie gingen zum ersten Mal Blut spenden. Unterstützung erhielten sie dabei nicht nur von Komitee-Präsident Norbert Weiland, sondern auch von vielen ehemaligen Blaublütern.

Über dieses Engagement freute sich auch Ulrich Dreiner, Ortsvereinsvorsitzender vom Deutschen Roten Kreuz (DRK). „Dieser Termin erfreut sich bei den Ex-Prinzen und Zeremonienmeistern immer größerer Beliebtheit“, meinte Dreiner. Bereits seit einigen Jahren gastiert das Deutsche Rote Kreuz im St.-Antonius-Hospital.

Seit 14 Jahren

Gerade der Dezember ist auf Grund der Feiertage und Ferien ein Monat mit niedrigem Spenderaufkommen. Um dem entgegenzuwirken, veranstaltet das DRK seit 14 Jahren ein vorweihnachtliches Blutspenden.

Nachdem Leuchter den Medizincheck im Elisabethheim ohne Probleme hinter sich gebracht hatte, ging es für ihn ab auf die Liege. Lersch wurde jedoch nicht zugelassen. „Ich war in den vergangenen Wochen einige Male krank“, erklärte er, nahm die Situation aber mit Humor.

„Ich durfte bestimmt nicht, weil ich in Holland geboren wurde“, witzelte er. Während Leuchter 500 Milliliter abgezapft wurden, stand Lersch ihm zur Seite, Händchenhalten inklusive.

Und es stellte sich heraus: Auch dieser Prinz trägt kein blaues Blut in sich. Doch egal, ob blaues oder holländisches Blut: Fest steht, dass die Karnevalisten mit ihrer Spende auch in diesem Jahr wieder ein positives Signal gegeben haben. Schließlich können sie mit ihrer Blutkonserve helfen, Menschenleben zu retten.

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