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Nachwuchs für die Fauna im Blausteinsee: 1800 junge Zander

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Eschweiler. Nachwuchs für die Fauna im Blausteinsee: Dort rollte jetzt ein Fischtransporter aus Mönchengladbach an. An Bord: 1800 Zander mit einer Größe zwischen 25 und 30 Zentimetern. Zwei Anglerboote standen bereit, um die Fracht im Blausteinsee zu verteilen. Die Jungfische wurden an Stellen ausgesetzt, die den neuen Bewohnern die Möglichkeit bieten, sich vor großen Raubfischen zu verstecken und sich an ihre neue Heimat gewöhnen zu können.

Der Zander gehört zur Familie der Barsche. Die eingesetzten Fische sind zweieinhalb Jahre alt. Mit circa vier Jahren erreichen Zander die Laichreife, können sich also fortpflanzen. Das Mindestmaß des Zanders wurde vom Fischereipächter auf 50 Zentimeter festgesetzt. Das Mindestmaß ist die Länge, ab der sich ein Angler den Fisch aneignen darf. Bei einer Länge von 50 Zentimetern hat sich der Zander zwei Mal fortgepflanzt. Zander können 15 Jahre alt werden und ein Gewicht bis 15 Kilogramm erreichen.

Der Zander ist bei Fischfreunden wegen des Geschmacks und der wenigen Gräten sehr beliebt. Da er ein misstrauischer und nachtaktiver Fisch ist, ist er schwer zu erbeuten. Der Fang eines Zanders von 97 Zentimetern im Sommer ist ein Hinweis, dass sich der Zander im Blausteinsee wohlfühlt. Nur ein Teil der eingesetzten Fische erreichen das Mindestmaß, denn genauso wie dem Menschen schmecken Zander auch den Tieren, sowohl Raubfischen wie Hecht und Wels als auch Wasservögeln wie Kormoran und Haubentaucher gut. Die nämlich ernähren sich fast ausschließlich von Fischen.

Außerdem wurden noch einmal 1000 Schleien von circa 15 bis 20 Zentimeter Größe eingesetzt und an versteckreiche Stellen verbracht.

Ziel aller Besatzmaßnahmen am Blausteinsee ist es, dem künstlich entstanden See einen dem Gewässer angemessenen biologischen und artenreichen Fischbestand zu entwickeln. Die fischereiliche Bewirtschaftung eines natürlichen Gewässers unterscheidet sich erheblich von der Bewirtschaftung eines durch Menschenhand entstandenen Gewässers. Es gibt in NRW nur wenige natürliche Seen, die nicht annähernd die Größe der künstlichen Seen erreichen – zum Beispiel der Erdfallsee im Naturschutzgebiet Heiliges Meer bei Steinfurt und wenige Altgewässer. Als Altgewässer werden Seen bezeichnet, die durch große Flüsse, zum Beispiel Rhein, vor der Regulierung durch Menschenhand entstanden.

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