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Muttis Lieblingslied darf nicht fehlen

Von: dim
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Bruce Kapusta beeindruckte mus
Bruce Kapusta beeindruckte musikalisch und Annemie Lorenz unterhielt mit kölscher Literatur in St. Barbara. Foto: Dirk Müller

Eschweiler. Nur vereinzelt sind wenige Plätze frei geblieben, als der Entertainer und Trompeter Bruce Kapusta zu einem „kölsch klassischen Weihnachtsabend” in die Pfarrkirche St. Barbara einlud.

Die Siedlergemeinschaft Jägerspfad und der Gemeindekreis St. Barbara hatten das Konzert veranstaltet, das die vielen Gäste zweieinhalb Stunden lang mit weihnachtlichem Flair verzauberte. Der Altarbereich, dank professioneller Beleuchtung wechselweise in warme Farben eingetaucht, wurde zur Bühne, von der Kapusta ein vielfältiges Programm mit dem Spiel seiner Trompete sowie mit Gesang präsentierte.

Ob deutsche Lieder wie „Vom Himmel hoch, da komm ich her”, „Süßer die Glocken nie klingen” und „Macht hoch die Tür” oder „White Christmas” und „Jingle Bells” - der Klang von Kapustas Trompete korrespondierte atmosphärisch mit der Akustik der Kirche und ließ das Konzert zu einem Erlebnis gereichen, welches das Publikum vollauf begeisterte. Mit „Ich bete an die Macht der Liebe” intonierte der Musiker das Lieblingslied seiner Mutter und natürlich streute Kapusta auch das ein oder andere „kölsche Liedgut” in das Programm des festlichen Abends ein: „Et jeiht op Hellichovend aan”, „Kleine Strossemusikant” und „Höösch fällt dr Schnie” erklangen ebenso wie Franz Schuberts „Ave Maria” oder „Joy to the world” nach der Musik von Georg Friedrich Händel.

Doch diese Mischung allein machte noch nicht die ganze Vielfalt des Abends aus. „In der Kirche darf auch gelacht werden”, erklärte Kapusta und verwies damit auf Annemie Lorenz.

Die Erzählerin lockerte das musikalische Geschehen immer wieder durch heitere Vorträge in kölscher Mundart auf. Für ihre rührseligen, besinnlichen und auch heiteren Geschichten erntete Lorenz ebenso viel Applaus wie Kapusta.

Oft wurde aus dem Schmunzeln der Zuhörer ein lautes Lachen, zum Beispiel als Lorenz vom Opa berichtete, der unter zu Hilfenahme von Weinbrand den Weihnachtsbaum komplett mit „Fastelovvendsorden” geschmückt hat.

Kapusta wiederum sorgte auf seine Art für Stimmung: Zu „Winter Wunderland” oder „Rudolf das Rentier” klatschte das Publikum rhythmisch mit, und nach einem Abend voller weihnachtlicher Besinnlichkeit und „kölschem” Humor verlangte der lang anhaltende Applaus der Gäste nach Zugaben. Zeit für Kapusta, sein bekanntes Lied „Dä Clown für Üch” zu singen und zu spielen, bevor er das Konzert mit „Nehmt Abschied, Brüder” stilvoll beendete.
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