Mutter von drei Kindern endlich wieder mobil

Von: thd
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Gruppenbild mit Dame -  oben v
Gruppenbild mit Dame - oben von links: Youssef Ghmir, Dieter Cremer, Gerd Becker (Geschäftsführer), Siegfried Germann (stellv. Vorsitzende und Finanzmanager); unten Fatima Ghmir mit ihren Kindern auf dem neuen Rollstuhl. Foto: Theres Dickmeis

Eschweiler. Hospiz- und Trauerbegleitung, Erziehungsfragen, Betreuung, Vormundschaft und Pflegschaft - das Aufgabengebiet des Katholischen Vereins für soziale Dienste in Eschweiler umfasst ein breites Spektrum mit dem Ziel, Menschen zu helfen. Diese Hilfe erreichte auch Fatima Ghmir.

Der Verein schenkte ihr einen elektrischen Rollstuhl, der der jungen Frau ein Stück Mobilität gibt. Als Fatima Ghmir mit ihrem dritten Kind im siebten Monat schwanger war, erkrankte sie an Multiple Sklerose. Bereits im vergangenen Jahr war sie auf einen Rollstuhl angewiesen. Der Verein stellte ihr in Zusammenarbeit mit dem Koczyba Sanitätshaus einen Rollstuhl zur Verfügung. Als allerdings das Haus, in dem Fatima Ghmir mit ihrem Mann Yousset und ihren Kindern wohnte, bei einem Brandanschlag beschädigt wurde, richtete das Feuer auch starken Schaden am Rollstuhl an.

Einen notdürftigen Ersatz hatte die 33-jährige bereits erhalten. Der Verein, der immer noch rein ehrenamtlich bestehen kann, kaufte jedoch jetzt einen elektrischen Rollstuhl - wieder mit Unterstützung von Koczyba. „Die Zusammenarbeit mit dem Sanitätshaus ist lobenswert. Sie sind uns sehr entgegengekommen”, lobte Dieter Cremer, der Vorsitzende des Vereins. Für Fatima Ghmir öffnet der neue Rollstuhl, der elektrisch und somit zu Hause an der Steckdose aufgeladen wird, neue Möglichkeiten.

Er ist für Fußgängerzonen und Bürgersteige freigegeben und somit ein sicheres Transportmittel. „Danke, danke, danke! Ich weiß gar nicht was ich sagen sagen soll”, dankte die dreifache Mutter. Ihre Kinder waren ebenfalls begeistert und begutachteten interessiert die moderne Version. Jetzt erleichtert der neue Rollstuhl das Leben der jungen Frau, die damit sofort nach Hause fuhr und alle Einstellungen und Knöpfe ausprobierte. „Wir sind froh, dass das geklappt hat und eine moderne junge Frau einen modernen Rollstuhl bekommen hat - wenn sie ihn schon benötigt”, sagte Dieter Cremer.
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