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Musikalische Reise ins Mittelalter mit „Gregorianika“

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Gregorianischer Choral in der Stolberger Kirche St. Maria Himmelfahrt: Die stimmgewaltige Sänger von „Gregorianika“ tragen ihre Stücke laut Veranstalter mit einer berauschenden Klarheit vor. Foto: Veranstalter

Stolberg. Auf seiner „In Medias Res Tour“ besucht der Chor „Gregorianika“ Stolberg und singt am Samstag, 10. Dezember, ab 20 Uhr in der St. Maria Himmelfahrt Kirche. „Gregorianika“ ist ein Chor von sieben Männern, der in der Anlehnung an die Mönche des Mittelalters auf moderne Art den gregorianischen Choral interpretiert.

Durch die Präsentation eigener Kompositionen – ob mit oder ohne Instrumentalbegleitung – zeigt der Chor, dass die Gregorianik sowohl authentisch als auch zeitnah klingen kann. Der Zuhörer wird durch die mystische und dennoch schlichte Präsentation in vergangene Zeiten entführt. Dieses Projekt lässt die Gegenwart mit der Mystik des gregorianischen Mittelalters verschmelzen.

Im Jahr 2002 lernten sich die sieben Sänger während ihres Studiums am Konservatorium in Lemberg, Ukraine kennen und absolvierten dort die klassische Gesangsausbildung, in der sie schon bald eine gemeinsame Leidenschaft – den gregorianischen Chorgesang – entdeckten. „Gregorianika“ ist das erste Ensemble, welches mit gregorianischen Chorälen seit dem Jahr 2005 in Deutschland gastiert.

Mittlerweile jedoch hat der Chor sein Programm erweitert, was man zum einen in den typisch einstimmigen Chorälen und zum anderen in mehrstimmigen Stücken erkennen kann.

„Gregorianika“ braucht keine aufwendige Licht- und Lasershow um ihr Publikum mit ihren von geistlicher Tiefe geprägten Gesängen in längst vergangene Zeiten zu entführen. Ganz gleich, welcher Sprache sich das Ensemble bedient, der reine Gesang wird durch die außergewöhnliche Akustik in Kirchen, Höhlen und Klöstern besonders hervorgehoben. Durch den Ausdruck tiefen Glaubens, Spiritualität und Dynamik, sowie mit Hilfe der mystischen Atmosphäre inspirieren die Lieder der Gruppe und gehen dem Zuhörer ab dem ersten Ton direkt unter die Haut.

Der Titel „In Medias Res“ deutet bereits an, dass sich „Gregorianika“ bewusst und voller Hingabe dem Thema der „Neo Gregorianik“ angenommen hat. Die Konzertgäste erwartet ein abwechslungsreiches, neunzigminütiges Programm, in denen nicht nur klassische gregorianische Choräle zu Gehör gebracht werden, sondern auch neue Eigenkompositionen, wie „In Nobile“.

Gregorianika spannt durch die musikalische meditative und geistliche Erfahrung einen harmonischen Bogen zwischen Mittelalter und Moderne.

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