Eschweiler - Mobile Jugendarbeit und Stadtjugendring motivieren Erstwähler

Mobile Jugendarbeit und Stadtjugendring motivieren Erstwähler

Von: mic
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Mit Handzetteln und einer Broschüre der StädteRegion Aachen wollen sie junge Leute auf die Veranstaltungsreihe und die Kommunalwahl neugierig machen: Oliver Krings, Heinz Kaldenbach und Heinz-Peter Wiesen (von links. Foto: Cremer

Eschweiler. Am 30. August ist Kommunalwahl; dann sind rund 45000 Eschweiler aufgerufen, unter anderem den Stadtrat und den Bürgermeister zu wählen. Mit einer Veranstaltungsreihe wollen die Mobile Jugendarbeit Eschweiler und der Stadtjugendring Erstwähler aus der Indestadt motivieren, ihre Stimme abzugeben.

Nach derzeitigem Stand sind immerhin 2875 junge Eschweiler am 30. August erstmals berechtigt, ihr Kreuzchen auf dem Stimmzettel zu machen: das Mindestwahlalter beträgt 16 Jahre. Vor allem an diese Jugendlichen wendet sich eine Veranstaltungsreihe, die Heinz Kaldenbach (Leiter Jugendamt), Oliver Krings (Mobile Jugendarbeit) und Heinz-Peter Wiesen (Vorsitzender Stadtjugendring) am Freitag im Röher Jugendheim vorstellten.

Im August bekommen Jugendliche an insgesamt sechs verschiedenen Terminen die Gelegenheit, in lockerer Runde mit den jugendpolitischen Sprechern der einzelnen Parteien ins Gespräch zu kommen, ihre Anliegen vorzubringen und den Politikern hautnah auf den Zahn zu fühlen.

Federführend für diesen „Mobiltalk” ist die Mobile Jugendarbeit Eschweiler, die seit gut sechs Jahren bewusst und mit Erfolg darauf abzielt, Jugendliche in ihrem jeweiligen Stadtteil, also ihrem Lebensraum aufzusuchen. So auch beim „Mobiltalk”. „Mit unserem rollenden Jugendtreff bieten wir den Jugendlichen die Möglichkeit, jene Menschen persönlich kennenzulernen, die sie im Rat vertreten”, erklärt Oliver Krings.

Zweiter Bestandteil der Veranstaltungsreihe ist eine Podiumsdiskussion des Stadtjugendrings am Mittwoch, 19. August, im Ratssaal, bei der die Bürgermeisterkandidaten sich und ihre politischen Schwerpunkte vorstellen werden. Interesse und Bedarf scheinen vorhanden zu sein, denn: „Bei der Podiumsdiskussion vor der letzten Wahl waren 100 bis 150 Jugendliche anwesend,” erinnert sich Heinz-Peter Wiesen. Den Ratssaal als Ort der Diskussion habe man bewusst gewählt: „Hier wird die Politik gemacht.”

Vom Erfolg sind die Veranstalter überzeugt, schließlich habe man schon viele positive Rückmeldungen erhalten. Ziel sei es, die Jugendlichen fit zu machen für die Demokratie und zu beraten, natürlich neutral”, sagt Heinz Kaldenbach. „Wir wollen die jungen Leute motivieren, ihr Wahlrecht auszuüben, sich mit den politischen Themen auseinander zu setzen, und - wenn es sich ergibt - sich einzumischen.”
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