Mitreißende Arien kommen jungen Menschen zugute

Von: ran
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Begeisterte mit ihrer kraft- und gefühlvollen Stimme die Zuhörer in der Dreieinigkeitskirche: Mezzosopran Natalia Krone. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Ein starkes Duo: Mezzosopran Natalia Krone und Organist Gerhard Behrens stellten am Sonntagnachmittag beim zweiten Benefizkonzert des Hilfswerks des Lionsclubs Eschweiler-Stolberg in der Dreieinigkeitskirche ihr großes Können beeindruckend unter Beweis.

Gleich zum Auftakt begeisterte Natalia Krone, die Gesang bei Prof. Josef Protschka an der Hochschule für Musik in Köln studierte, mit ihrer Interpretation von „Quae morebat et dolebat” aus Giovanni B. Pergolesis „Stabat mater” das Publikum.

Gerhard Behrens, Leiter der Kantorei der Evangelischen Kirchengemeinde Eschweiler, stand dem in nichts nach, als er an der Orgel das Präludium und die Fuge h-moll BWV (Bachwerke-Verzeichnis) 544 von Johann Sebastian Bach hören ließ. Mit der Arie aus Joseph Haydns „Arianna a Naxos” entließ die gebürtige Chemnitzerin Natalia Krone, diesmal von Gerhard Behrens am Cemballo begleitet, die Zuhörer gefühlvoll in die Pause.

Die Choralvariationen für Orgel von Andreas Sabelon zum bekannten Kirchenlied „O Haupt voll Blut und Wunden”, das ursprünglich von Johann Crüger komponiert wurde, eröffneten den zweiten Teil des Konzerts und riefen den Gästen das Leid Christi ins Gedächtnis.

Anschließend tat sich Natalia Krone wieder hervor, als sie die Arien „When I am laid in Earth” aus Henry Purcells „Dido und Aeneas” sowie „Lascia chÔio pianga” aus Georg Friedrich Händels „Rinaldo” kraftvoll und emotional vortrug. Bevor es im letzten Drittel des Benefizkonzerts italienisch wurde, faszinierte Gerhard Behrens noch einmal mit dem Flötenuhrstück C-Dur für Orgel von Ludwig van Beethoven.

Die Arien „Sebben, crudele” aus „La constanza in amor vince linganno” von Antonio Caldara sowie „Vittoria, vittoria” von Gian Giacomo Carissimi rissen das Publikum abschließend ein weiteres Mal mit. Starker und langanhaltender Applaus belohnte die beiden Interpreten verdientermaßen. Als Zugabe präsentierte das Duo die Arie „Se tu della mia morte” von Alessandro Scarlatti und schloss ein gelungenes Konzert damit würdig ab.

„Wir wissen zu schätzen, dass sie den widrigen Witterungsverhältnissen zum Trotz dieses Konzert besuchen”, bedankte sich Uwe Immendorf, Präsident des Lionsclubs Eschweiler-Stolberg, bei den Zuhörern, die so die Willi-Fährmann-Schule und den Kindergarten „Kinderburg” unterstützen. Der Erlös des Konzerts kommt nämlich beiden Institutionen zu Gute. „Beide Einrichtungen erfüllen wichtige soziale Funktionen in Eschweiler. Da die öffentlichen Haushalte nicht mehr in der Lage sind, solche Institutionen in ausreichendem Maße zu unterstützen, sind wir umso mehr aufgerufen zu helfen”, so Uwe Immendorf.
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