Mitarbeiter des RWE für Streik gewappnet

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Eschweiler. Bei der großen gemeinsamen Vertrauensleutekonferenz der beiden Gewerkschaften IGBCE und Verdi in der Festhalle Dürwiß mit über 400 Teilnehmern aus den RWE-Betrieben haben die beiden Verhandlungsführer der Gewerkschaften Peter Lafos (Verdi) und Michael Winkler (IGBCE) klargestellt, dass bei den Verhandlungen am 25. Januar in Dortmund die letzte Chance besteht, den Tarifabschluss am Verhandlungstisch friedlich zu beenden.

Die Verhandlungsführer von RWE haben die Gewerkschaften für den 25. Januar zu erneuten Verhandlungen eingeladen. Sie wollen ein verhandlungsfähiges Angebot in dieser fünften Verhandlungsrunde einbringen. Um den Forderungen der beiden Gewerkschaften von 6,5 Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von zwölf Monaten noch einmal Nachdruck zu verleihen, verzichten IGBCE und Verdi nicht auf weitere Warnstreiks. Diese sind für den 24. Januar geplant.

„Wir sind für hohe Wirtschaftlichkeit der Unternehmen, wir sind für Erhöhungen der Vorstandsgehälter, wir sind aber vor allem für eine gerechte und faire Beteiligung der Arbeitnehmer am wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmen”, so Peter Hausmann, das für Tarif zuständige Mitglied des Geschäftsführenden Hauptvorstandes der IGBCE, der eigens für die Konferenz angereist war.

Die diesjährige Tarifrunde stelle aus Sicht der Gewerkschaften immer neue Rekorde auf: „Noch nie gab es bei RWE fünf Tarifverhandlungsrunden. Noch nie haben sich die Tarifverhandlungen über dreieinhalb Monate hingezogen. Noch nie wurden die Angebote der Arbeitgeber, rechnerisch bereinigt, immer schlechter”, so Hausmann.

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