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Mit jugendlicher Tatkraft an die Wahlurne

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Gehen selbstbewusst ins Superwahljahr 2009: Der Vorstand des Eschweiler Juso-Stadtverbandes mit (von links) Svenja Noichl, Kathrin Risser, Kilian Suermann, Anik Beckers, Wilhelm Haustein, Marion Haustein, Oliver Liebchen, Vanessa Rausch, René Costantini und Andreas Lutter. Foto: Stefan Herrmann

Eschweiler. „Jugendliche, die nicht wählen gehen, verschenken ihre Stimme”, brachte es der stellvertretende Vorsitzende der Jusos, Andreas Lutter, auf den Punkt. Der Gang zur Wahlurne bedeutet Beteiligung - am Gemeinschaftsleben, an der politischen Diskussion und am gesamten demokratischen Prozess.

Damit die Stimme der Jugend aber auch wahrgenommen wird, muss sich eben diese einbringen, Stellung beziehen, kurzum: ihr Wahlrecht nutzen.

Der agile Eschweiler Jusos-Stadtverband geht gestärkt in das spannende Wahlkampfjahr 2009. Bei der Versammlung in Mexi´s Partyeck bestätigten die Mitglieder den bestehenden Vorstand für zwei weitere Jahre. Marion Haustein bleibt Vorsitzende der Jungsozialisten, als Stellvertreter stehen ihr Kathrin Risser und Andreas Lutter zur Seite. Die Geschäftsführung übernimmt erneut René Costantini, die Kasse führt weiterhin Oliver Liebchen. Neben Wilhelm Haustein als Pressewart wählten die 17 anwesenden Mitglieder Anik Beckers, Vanessa Rausch, Svenja Noichl und Kilian Suermann zu Beisitzern des Vorstands.

Dass sich der SPD-Nachwuchs derart aktiv zeigt, freute auch den Stadtverbandsvorsitzenden Stefan Kämmerling: „Unsere Partei scheint in Eschweiler irgendetwas richtig zu machen.” Entgegen dem Bundestrend blieben die Mitgliederzahlen konstant über der 800er-Marke. Die Jusos konnten in den vergangenen Jahren sogar noch etwas zulegen und zählen momentan 70 Genossen.

„Wir setzen auf Nachhaltigkeit und sind stets vor Ort, und das nicht nur im letzten halben Jahr vor der Kommunalwahl”, fand Kämmerling deutliche Worte. In die gleiche Kerbe schlug auch Bürgermeister Rudi Bertram in seinem kurzen Grußwort und sprach kurzerhand die Bitte an die Jusos aus, weiter am Ball zu bleiben. „Es ist wichtig, dass ihr euch weiter einmischt und wachrüttelt.”

In diesem Jahr, betonte Andreas Lutter, drehe sich bei den Jusos vieles um die Kommunalwahl. Daneben haben Marion Haustein & Co. aber noch weitere Pfeile im Köcher: Mit der Aktion „Infostrand” am Blausteinsee möchte man im Sommer punkten. Des Weiteren engagieren sich die Jusos gegen den zunehmenden Rechtsextremismus in der Region. „Die laufen längst nicht mehr mit Glatze und Bomberjacke rum, sondern im Anzug und mit Seidenkrawatte”, hat Andreas Lutter die Gefahr erkannt. Aber auch der Spaß soll nicht zu kurz kommen, unter anderem mit einem Fußballturnier für Jugendliche.

Solidarität mit den Eschweiler Hertie-Mitarbeitern möchten die Jusos zusammen mit dem Personalrat der Stadtverwaltung und dem Betriebsrat der Eschweiler Hertie-Filiale zeigen, und zwar am Samstag, 7. Februar zwischen 11 und 14 Uhr in der Fußgängerzone. „Wir sind bereit, Gesicht zu zeigen”, formulierte es René Costantini.
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