Mit einfachen Mitteln die Ressourcen schonen

Von: se
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Die Schüler des Berufskollegs Eschweiler beteiligten sich rege an der Diskussion und hatten einige gute Vorschläge, wie man seinen ökologischen Fußabdruck verkleinern kann. Foto: Sonja Essers

Eschweiler. Mit jedem Stück Fleisch oder Wurst, dass verzehrt wird, essen wir auch ein Stück vom Regenwald. Mit Fakten wie diesen wurden am Mittwoch die Schüler des Berufskollegs Eschweiler konfrontiert. Die bundesweite Bildungskampagne „Fair Trade II – Der Ökologische Fußabdruck“ war an der Schule zu Gast und klärte rund 800 Schüler, die in verschiedene Gruppen eingeteilt waren, über den ökologischen Fußabdruck auf.

Auch einige Schüler der Bischöflichen Liebfrauenschule, die dem „Eine-Welt-Arbeitskreis“ angehören, lauschten den Worten der Moderatoren Stefan Simonis und Björn Wiele. Besonders beeindruckend war der Film, den die beiden Moderatoren im Gepäck hatten. Dieser schilderte in eindrucksvollen Bildern, wie man in Deutschland mit Lebensmitteln umgeht. 50 Prozent der Lebensmittel in der Bundesrepublik landen auf dem Müll, obwohl sie noch genießbar sind. Allein 500.000 Tonnen Brot wandern Jahr für Jahr in die Tonne. Zahlen, die auch die Schüler erstaunen ließen.

Doch wie kann man seinen ökologischen Fußabdruck verkleinern? Wichtig sei vor allem seine Ernährung auf lokal angebaute Lebensmittel umzustellen. Schließlich werde so der Regenwald samt seiner Bewohner geschützt, hieß es im Film. Auch der Kauf von Fair Trade-Produkten sei wichtig.

Auf das Fahrrad umsteigen

An Ideen mangelte es nicht: Auch die Schüler, die bereits im Unterricht ausführlich über dieses Thema gesprochen hatten, stachen in der anschließenden Diskussion mit einigen guten Ideen hervor. Weniger Fleisch essen, das Auto einmal stehen lassen und auf öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad umsteigen, hörte man von den Jugendlichen.

Moderator Stefan Simonis stimmte den Schülern zu und zeigte ihnen so, wie leicht es sein kann mit einfachen Mitteln seinen ökologischen Fußabdruck zu verkleinern.

Am Ende stimmte man dem Song der Gruppe „Die Ärzte“, der nach dem Film ertönte, voll und ganz zu. In diesem heißt es: „Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist. Es wäre nur deine Schuld, wenn sie so bleibt.“

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