„Mini-WM“ für Kickerinnen: Schiris sind hier überflüssig

Von: ran
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Siegerinnen auf der ganzen Linie: Die Mädchen der Klasse 6d des Städtischen Gymnasiums sowie die drei besten Spielerinnen der „Mini-WM“, die ein Probetraining bei Alemannia Aachen absolvieren dürfen. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Ghana ist Mädchenfußball-Weltmeister! Besser gesagt, die Mädchen der Klasse 6d des Städtischen Gymnasiums! Denn diese setzten sich als Vertreterinnen des afrikanischen Kontinents bei der schulinternen 3. „Mini-Weltmeisterschaft“, die am Dienstagnachmittag in der Eichendorffhalle ausgetragen wurde, gegen die starke Unterstufenkonkurrenz durch. Im Finale reichte ein Treffer zum 1:0-Sieg über die 5a, die die Farben der USA vertrat.

„Im Vorfeld der Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland haben wir als Kooperationsschule des Fußballverbands Mittelrhein dieses reine Mädchenfußballturnier erstmals ausgespielt“, erinnert sich Sportlehrerin und Turnierorganisatorin Almut Hellmich, die diesmal von 14 Schülerinnen und Schülern der 10. Jahrgangsstufe, die bei ihr die Ausbildung zum DFB-Vereinsassistenten, der Vorstufe zur C-Trainerlizenz, durchlaufen, tatkräftig unterstützt wurde.

Bei der dritten „Mini-WM“ spielten die Unterstufenschülerinnen nun „4 gegen 4“ auf kleine Tore ohne Torwart und auch ohne Schiedsrichter, also nach den Regeln der „Fairplay-Liga“. „Die Spielerinnen kommen damit wunderbar klar und regeln kleine Unstimmigkeiten selbstständig“, so Almut Hellmich.

„Nachspiel“ in Aachen

Nach den Vorrundenbegegnungen standen sich im ersten Halbfinale die 5a (USA) und die 5b (Spanien) gegenüber und trennten sich 2:2. Das notwendige „Elfmeterschießen“ (Schuss von der Mittellinie auf das leere Tor) entschied die 5a mit 2:0 für sich.

Im zweiten Halbfinale behielt die 6d beziehungsweise Ghana mit 3:1 die Oberhand über die 6b, die Deutschland repräsentierte. Nach dem 3:1-Erfolg der 6b gegen die 5b im kleinen Finale, stand schließlich das mit Spannung erwartete Endspiel auf dem Programm. Sehr umkämpft, hatte die 6d schließlich das bessere Ende für sich.

Als Belohnung für die gezeigten Leistungen erhielt jede Spielerin einen Preis. Für Leona Simnica, Claire Schneiders und Megan Wollersheim hat die „Mini-WM“ aber noch ein ganz besonderes Nachspiel: Die drei von den Turnierorganisatoren zu den besten Spielerinnen des Turniers gewählten Kickerinnen dürfen ein Probetraining bei Alemannia Aachen absolvieren.

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