Eschweiler - Medizinforum: Was tun gegen Krampfadern, Thrombose & Co.?

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Medizinforum: Was tun gegen Krampfadern, Thrombose & Co.?

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Eschweiler. Krampfadern, Thrombose, offene Beine… was tun? Beim Medizinforum unserer Zeitung am Dienstag, 29. April, stehen erfahrene Mediziner wieder Rede und Antwort. Beginn ist um 19 Uhr im Talbahnhof.

 Unter der Leitung von unserem Forumsleiter Dr. Eberhardt Schneider, Chefarzt der Klinik für fachübergreifende Frührehabilitation am St.-Antonius-Hospital Eschweiler und des Euregio-Reha-Zentrums Eschweiler, referieren Dr. Rudolf Müller, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie am St.-Antonius-Hospital, Dr. Henning Lichtenstein, niedergelassener Hautarzt in Eschweiler, sowie Dr. Wolfgang Steffens, niedergelassener Chirurg in Herzogenrath-Kohlscheid.

Was für ein Land seine Straßen, Eisenbahnen und Fluglinien mit Fahrrädern, Autos, Zügen und Flugzeugen sind, ist für den Körper sein Kreislaufsystem mit den darin herumtreibenden Zellen, wie zum Beispiel den roten und weißen Blutkörperchen. Hier wie dort wird eine Menge an Gütern transportiert – von einem Ort zum anderen, etwa von Berlin nach Eschweiler oder von der Lunge zu den Organen. Unser Kreislaufsystem setzt sich zusammen aus den Arterien, die von der Antriebspumpe, dem Herzen, wegführen, und aus den Venen, die wieder dorthin zurückleiten. Die Blutgefäße sind mit Blut gefüllt, das sauerstoffreich ist, wenn es die Lunge durchströmt hat, und sauerstoffarm, wenn es seine Tour durch den Körper beendet hat. Darüber hinaus transportiert das Blut unzählige andere Substanzen, wie Nähr- und Abfallstoffe, Botenstoffe (Hormone) und viele mehr.

Zusammengerechnet werden im Verlauf eines Tages dazu etwa 7000 Liter bewegt – eine gewaltige Menge, davon auch ein großer Anteil aus den Beinen. Man kann die Beinvenen gut am Fußrücken sehen, besonders wenn man steht und sich das Blut in den Beinen staut. Und genau hier liegen die Probleme: dadurch dass sich der Mensch vor einigen Millionen Jahren aufgerichtet hat und zum Zweibeiner wurde, hat er es seinem Blutkreislauf schwer gemacht.

Wohl fließt das Blut leicht über die Arterien die Beine hinunter, umso schwerer aber wieder von dort quasi „den Berg hinauf“ zurück in den Rumpf. Hierfür musste die Schöpfung Hilfsmechanismen „erfinden“, wie Rückschlagventile in den Blutgefäßen (Venenklappen) und zusätzliche Pumpsysteme, wie die Wadenmuskulatur, die dafür sorgen, dass der Blutfluss nicht ins Stocken gerät.

Unglücklicherweise sind solche Konstruktionen störanfällig und können erkranken: Wenn sich die Venen entzünden, sprechen wir von einer Phlebitis, wenn sie verstopfen von einer Thrombose, wenn sie ausleiern von Krampfadern mit oft unschönen, lästigen und auch gefährlichen Folgen, wie Schwellungen, offenen Beinen oder gar einer (nicht selten auch tödlichen) Lungenembolie. Also: was ist zu tun? Das erfahren Sie, liebe Leser, am 29. April ab 19 Uhr im Talbahnhof.

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